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Es brodelt weiter …

FCL: Ehemalige Aktionäre fordern 2,2-Millionen-Darlehen zurück

Josef Bieri (links) und Bernhard Alpstaeg. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Die Unruhen um FCL-Besitzer Bernhard Alpstaeg könnten nun auch finanzielle Folgen für den Klub haben. Drei ehemalige Aktionäre haben sich zu Wort gemeldet. Sie fordern ein 2,2-Millionen-Darlehen zurück.

Seit Tagen brodelt es in der Teppichetage des FCL. Kürzlich rechnete FCL-Besitzer Bernhard Alpstaeg mit der FCL-Führung ab (zentralplus berichtete).

Wie die «Luzerner Zeitung» nun berichtet, hat der Streit nun auch finanzielle Folgen. Drei ehemalige Aktionäre – Hans Schmid, Samih Sawiris und Marco Sieber – fordern nämlich ihr Geld zurück. Sie waren bis Februar 2021 Aktionäre des FCL, bis sie nach einem Streit mit Alpstaeg austraten. Ihre Aktien haben sie damals zu einem symbolischen Preis an Josef Bieri abgetreten. Es gibt aber noch ein zinsloses Darlehen von 2,2 Millionen Franken, das sie beim Austritt stehen liessen. Und um genau diese 2,2 Millionen Franken geht es: Denn Schmid, Sawiris und Sieber fordern das Darlehen zurück.

In einem Statement, das der «Luzerner Zeitung» exklusiv vorliege, sagen die ehemaligen Aktionäre, dass sie ihre Aktien damals abgegeben hätten, damit Ruhe einkehre und sich der FCL neu aufstellen könne. Nun hätten sie realisiert, dass «Herr Alpstaeg mit seinem Verhalten alles kaputtmacht». Dieses «zerstörerische Verhalten» könnten sie «weder moralisch noch finanziell» unterstützen, weshalb sie die 2,2 Millionen Franken zurückfordern würden.

Und es brodelt weiter. Wie «Pilatus Today» am Donnerstag berichtet, hat Alpstaeg einen Anwalt eingeschaltet. Auch FCL-Präsident Stefan Wolf und Sportchef Remo Meyer sollen sich rechtlich beraten lassen, um «sich über den Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte zu informieren.»

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