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Neues Projekt

Netzcourage aus Zug geht gegen Penisbilder vor

Gegen das ungefragte Versenden von Penisbildern soll schneller vorgegangen werden. (Bild: Adobe Stock)

Der von Jolanda Spiess-Hegglin geleitete Verein #NetzCourage will gegen Dickpics – ungefragt erhaltene Penisbilder – vorgehen. Durch ein neues Online-Tool soll eine Anzeige nun innert Minutenfrist möglich sein.

Wer ungefragt Penisbilder erhält, soll den Absender innert 60 Sekunden Anzeigen können. Möglich werden soll dies durch die automatisierte Erstellung einer Anzeigeerstattung. Hinter diesem Tool steht der Verein #NetzCourage von Jolanda Spiess-Hegglin.

Das Projekt trägt den Namen #NetzPigCock und hat zum Ziel, gegen das ungefragte Versenden von Dickpics vorzugehen. Fast jede zweite Frau erhielte solche Bilder online zugeschickt, heisst es in einer Mitteilung. Und weiter: «Dies irritiert, lähmt, hemmt, triggert und führt oftmals dazu, dass sich Betroffene aus den sozialen Medien zurückziehen oder sich stark einschränken.»

Der nun entwickelte Online-Anzeigegenerator soll eine schnelle und niederschwellige Möglichkeit bieten, um sich gegen diese Form der sexuellen Belästigung wehren zu können, heisst es in der Mitteilung weiter. Bisher mussten für Anzeigen die erhaltenen Bilder auf Papier gedruckt werden, was eine weitere Demütigung für die Betroffenen darstelle.

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