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20 Jahre wird bereits in Luzern studiert

Die Hochschule Luzern feiert sich selbst

Seit 20 Jahren gibt es die Hochschule Luzern. Waren es damals noch 293 Studenten, sind es heute bereits über 6000 Bachelor- und Masterstudierende. Und auch sonst hat sich in den letzten zwei Dekaden einiges geändert. Auch in Zukunft wird wohl kaum Stillstand eintreten.

In diesem Jahr feiert die Hochschule Luzern ihren 20. Geburtstag. «Wir stehen für einen Hochschultypus, der jung ist, aber sich sehr erfolgreich etabliert hat», sagt Rektor Markus Hodel dazu. Angefangen hat alles 1997, als die Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug ihre Zentralschweizer Fachhochschule gründeten. Damals starteten sie mit den Gebieten Technik & Architektur und Wirtschaft. Es folgten die Fachbereiche Gestaltung und Kunst, Soziale Arbeit und Musik.

«Unsere Fachhochschule hat der Zentralschweiz in ihrer bildungspolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung einen kräftigen Schub verliehen, meint Rektor Markus Hodel. Heute kämen 2’700 Bachelor- und Masterstudierende, also rund 44 Prozent, aus der Zentralschweiz.

Forschung als wichtiger Teil des Leistungsauftrags

Seit der Gründung der Fachhochschulen sei laut der Mitteilung der Hochschule Luzern Forschung & Entwicklung ein Teil des Leistungsauftrags. Ihren ersten Forschungsbericht publizierte die Hochschule Luzern 2005. Im Jahr davor habe der Anteil der Forschung am Gesamtbudget gut zehn Prozent, also 14 Millionen Franken betragen, heute sei dieser Anteil mit 21 Prozent rund doppelt so hoch. 51 Millionen Franken von rund 253 Millionen Franken Gesamtaufwand. Im Jahr 2016 habe die Hochschule Luzern 416 neue Projekte mit Unternehmen und Institutionen oder anderen Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Inland und im Ausland gestartet.

Ebenfalls weiter vorantreiben wird die Hochschule Luzern die interdisziplinäre Zusammenarbeit und zwar sowohl in der Lehre wie in der Forschung. Rektor Markus Hodel sehe darin eines der zentralen Unterscheidungsmerkmale der Hochschule Luzern zu anderen Bildungseinrichtungen. «Wir haben einiges investiert in den Aufbau von interdisziplinären Studienangeboten und Forschungsprojekten – konzeptrionell und finanziell.»

Fröhliche Zügelei

Die Jahre 2016 und 2019 gehen bei der Hochschule Luzern als Umzugsjahre in die Geschichte ein. Letztes Jahr nahm als sechstes Departement die Informatik in Rotkreuz in Betrieb. 2019 wird es mit dem Bereich «Finance», namentlich dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ des Departements Wirtschaft in einen gemeinsamen Neubau ziehen. 2016 zog ein Teil des Departements Design & Kunst in die Viscosistadt in Emmenbtrücke, 2019 folgen die übrigen Abteilungen des Departements. Sie werden in einen benachbarten Neubau ziehen. 2016 war Spatenstich für den Neubau des Departements Musik in Kriens. Voraussichtlich 2019 werden die Studierenden von vier Standorten in den gemeinsamen Neubau ziehen.

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