Neuer Bahnhof soll das Herzstück des Littauerbodens werden
  • Politik
So soll der neue Bushof in Littau aussehen. (Bild: Stadt Luzern)

Aufwertung kostet 4,3 Millionen Franken Neuer Bahnhof soll das Herzstück des Littauerbodens werden

2 min Lesezeit 2 Kommentare 31.01.2020, 11:11 Uhr

Der neue Littauer Bahnhof soll dereinst das neue Zentrum des Quartiers sein – mit einem Lebensmittelladen, einer Gesundheitspraxis und einer Beiz. Vor allem aber sollen Pendler von der besseren Verknüpfung von Bahn und Bus profitieren.

Die Weiterentwicklung des Busnetzes ist eine der wichtigsten Massnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs in Luzern. Ein wichtiges Projekt in diesem Zusammenhang ist der Neubau eines Bushofes in Littau.

Die neue Tangentiallinie 30 vom Bahnhof Littau über Littau Dorf, das Kantonspital und den Schlossberg bis nach Ebikon wurde zwar provisorisch bereits in Betrieb genommen. Die Anlagen des Bahnhofs sind aber in einem schlechten Zustand, wie die Stadt Luzern heute mitteilte. Es bestehen Sicherheitsmängel und das Behindertengleichstellungsgesetz kann nicht eingehalten werden.

Das Herzstück der neuen Anlage sind drei neue behindertengerechte Bushaltekanten. Um diese bauen zu können, müssen die Park+Ride-Parkplätze sowie der alte Güterschuppen verlegt beziehungsweise abgerissen werden.

Trockenen Fusses vom Zug in den Bus

Gleichzeitig werden die SBB das Bahnperron erneuern, so dass sich die Bahn- und Buspassagiere künftig ein gemeinsames Perrondach teilen. Weiter sollen bessere Parkierungsanlagen für die Autos und 50 bis 60 Veloabstellplätze entstehen. Der Bahnhof Littau soll zum neuen Quartierzentrum für den Littauerboden werden. Beispielweise Dank einem Lebensmittelladen, Gastronomie oder einem Angebot aus der Gesundheitsversorgung.

Der Stadtrat beantragt beim Parlament dafür einen Sonderkredit von 4,3 Millionen Franken. Stand heute sei davon auszugehen, dass sich der Bund mit 1,5 und der Kanton mit 2 Millionen Franken beteiligen wird, so dass die Stadt das Projekt noch mit 800’000 Franken finanzieren muss. Der Bau des neuen Bushofes wird in das bestehende Projekt Cheerstrasse integriert (zentralplus berichtete).

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2 Kommentare
  1. R Weis, 31.01.2020, 12:23 Uhr

    Läden haben wir genug , und ein tolles Rest gibt es noch obendrein oder macht der etwa zu wohl kaum völlig Dure, einerseits das Schwimmbad verkleinern, wichtiges Aufschieben dafür den Bahnhof Vergolden ,hört doch auf überall irgendwas zu machen und macht endlich eine Sache Richtig, Regierung Luzern.

  2. Müller, 31.01.2020, 12:18 Uhr

    Oh wie schön, deshalb wird das Schwimmbecken 50 zubetoniert im Schwimmbad, und wann kommt endlich die Umfahrung, auf die wir seit bald 20 Jahren warten, die Verkehrsberuhigung Luzerner Renggstrasse. Ich bin nun 60, meine Mutter stolze 93, sie sagt oft jäh das erlebst Du nicht mehr. Komisch, vor 20 Jahren sagte sie noch, das erlebst Du vielleicht noch, ja, ja

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