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Wie weiter nach dem klaren Volksentscheid? Nach Zuger Volks-Nein: FDP und SVP weiter gegen Steuererhöhung

1 min Lesezeit 29.11.2016, 06:47 Uhr

Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler will so schnell wie möglich das nächste Sparpaket aufgleisen. Er spricht gegenüber der Zuger Zeitung von einem «Entlastungspaket 2 light». Denn für Tännler ist klar: Trotz des Neins muss gespart werden.

Bereits am Dienstag ist das Abstimmungsergebnis vom Sonntag in der Regierungsratsitzung ein Thema. «Meine Idee ist eine abgespecktes Paket. Ein Paket, das die umstrittenen Massnahmen ausklammert.», sagte der Finanzdirektor der Zuger Zeitung.

Tännler ist überzeugt, dass ein solches «ausgewogenes Paket» im Kantonsrat mehrheitsfähig wäre und auch von der linken Seite getragen würde. «Vermutlich sogar ohne Referendum», so der Finanzdirektor. Ein solches Projekt könne bereits 2017 im Kantonsrat diskutiert werden, parallel zum Projekt Finanzen 2019.

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Derweil markieren die Parteien bereits ihre Positionen. Klar gegen eine Steuererhöhung sprechen sich FDP und SVP aus. FDP-Präsident Andreas Hostettler spricht von einem «knappen Volks-Nein». Die CVP ist offen dafür, allerdings erst im Projekt Finanzen 2019 (zentralplus berichtete am Sonntag). SP und ALG sind gegen Sparmassnahmen bei den Schwächsten und verlangen eine Steuererhöhung.

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