In Zug wird heiss über die Kampfjets debattiert
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Soll durch neue Kampfjets ersetzt werden: die F/A-18. (Bild: Adobe Stock)

Podiumsdiskussion im Theater Casino Zug In Zug wird heiss über die Kampfjets debattiert

2 min Lesezeit 18.08.2020, 10:40 Uhr

Am Dienstag, 25. August, findet im Theater Casino Zug eine Podiumsdiskussion zur Kampfjet-Beschaffung statt, über welche die Schweiz Ende September abstimmt. Die Historikerin Andrea Schweizer führt ins Thema ein.

Die Diskussion über die Beschaffung neuer Kampfjets polarisiert. Während sich Komitees für den Kauf neuer Flugzeuge aussprechen (zentralplus berichtete), wird vor allem aus dem Lager der SP und Grünen Kritik laut (zentralplus berichtete).

«Sind neue Kampfflugzeuge eine Verschleuderung von Steuermilliarden für veraltete Bedrohungskonzepte oder eine zentrale Notwendigkeit für die Sicherheit unseres Landes? Braucht es Kampfflugzeuge, um unseren Luftraum zuverlässig zu schützen?» Fragen wie diese werden am 25. August im Theater Casino Zug besprochen.

Vier Stimmen – zwei Lager

Adrian Moos, FDP Kantonsrat und Hauptmann aD der Luftwaffe, ist überzeugt, dass die Armee ihren Schutzauftrag nur mit Kampfflugzeugen erfüllen kann. Gregor Bruhin, Parteipräsident SVP Stadt Zug und Hauptmann der Infanterie, teilt diese Ansicht vollumfänglich.

Florian Erni, Oberleutnant aD der Infanterie und Mitglied der Grünen, verneint dies jedoch dezidiert. Der Luftpolizeidienst sei ein militärromantischer Sammelbegriff, der Luftraum könnte viel besser mit einem guten Luftabwehrsystem geschützt werden. Laut Manuela Weichelt, Nationalrätin Alternative – die Grünen, ist es absurd, für das grösste Rüstungsprojekt seit dem Zweiten Weltkrieg Milliarden auszugeben in Anbetracht dessen, dass Kampfjets gegen Pandemien, Cyberattacken oder die Klimakrise nichts nützen.

Die Podiumsdiskussion findet am 25. August um 18 Uhr im Theater Casino Zug statt. Die Historikerin Andrea Schweizer wird ein Einführungsreferat zum Thema halten. Die Diskussion selbst wird im Anschluss von der zentralplus-Journalistin Jacqueline Lipp moderiert. Eine abschliessende Fragerunde soll dem Publikum die Gelegenheit geben, sich selbst einzubringen. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website.

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