Die Arbeiten am unteren Teil der kleinen Emme sind bereits vollendet. (Bild: zvg)
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Die Arbeiten am unteren Teil der kleinen Emme sind bereits vollendet. (Bild: zvg)

13 Jahre nach Überschwemmung: Kleine Emme wird renaturiert

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In den nächsten Tagen starten die zweijährigen Arbeiten im Abschnitt Swiss Steel an der Kleinen Emme. Der Kanton will das Gebiet vor Überschwemmungen schützen – und investiert dafür 14 Millionen Franken.

Ein halbes Jahr nach dem Ende der Riesenbaustelle auf dem Seetalplatz wird in unmittelbarer Nähe weiter gearbeitet. In den nächsten Tagen starten die Bauarbeiten für den Hochwasserschutz und die Renaturierung der Kleinen Emme im Abschnitt Swiss Steel. 

Auf einer Länge von rund 1'120 Metern wird der Abfluss des Baches vergrössert und dessen Sohle umgestaltet. Damit wird die Überschwemmungsgefahr im Industrie- und Siedlungsgebiet von Luzern und Emmen reduziert. Das Gebiet war eines derjenigen, die vom Hochwasser im Sommer 2005 betroffen waren. Wie der Kanton Luzern mitteilt, werden in einem ersten Schritt die Zufahrtsstrasse Bodenhof ausgebaut, Bauinstallationsplätze eingerichtet, Rodungsarbeiten längs der Kleinen Emme ausgeführt und Werkleitungen umgelegt.

Ab September 2018 folgen die Hauptarbeiten im Gewässer. Diese dauern bis ungefähr im Juni 2019. Anschliessend werden die Strassen und Wege wieder hergestellt und der Gewässerlauf bepflanzt. Es wird mit einer Bauzeit von knapp zwei Jahren gerechnet. Die Kosten betragen rund 14 Millionen Franken, wobei der Kanton nach Abzug der Beiträge von Bund, Gemeinden und Interessierten voraussichtlich Kosten von rund 4,2 Millionen Franken tragen muss. Der Wanderweg längs der Kleinen Emme wird aus Sicherheitsgründen während der Bauzeit umgelegt und entsprechend signalisiert.

Im Abschnitt zwischen Seetalplatz und Reusszopf wurde das Flussbett bereits verbreitert und zum grosszügigen Gewässerraum ausgeweitet.

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