CVP will Marktfahrern mit einer «Mini-Määs» helfen
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Marktfahrer und Schausteller leiden unter den vielen Absagen von Chilbis und Messen.

Postulat eingereicht CVP will Marktfahrern mit einer «Mini-Määs» helfen

2 min Lesezeit 24.08.2020, 15:06 Uhr

Die Lozärner Määs fällt dieses Jahr coronabedingt ins Wasser. Gerade Schausteller und Marktfahrer trifft dies besonders hart. Die CVP will ihnen deshalb trotzdem eine Möglichkeit bieten, ihre Produkte an die Luzerner zu bringen.

Nicht nur für Marktfahrer war es ein harter Schlag, auch viele regelmässige Besucher wurden enttäuscht, als Ende Juli verkündet wurde, dass die Lozärner Määs wegen Corona nicht stattfinden wird (zentralplus berichtete). Die Durchführung hätte einen enormen Aufwand bedeutet und die Herbstmesse-Stimmung wäre auf der Strecke geblieben, so die Begründung.

Nun zeigt sich die CVP Stadt Luzern solidarisch mit den Schaustellerinnen. «Die CVP Stadt Luzern versteht, dass die Määs nicht wie in den Jahren zuvor durchgeführt werden kann. Doch wir finden, in diesen Wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen kreative Ideen auf den Tisch und es muss in Alternativen gedacht werden.»

Herbstmesse in der Bahnhofstrasse?

Konkret könne man sich vorstellen, eine «Mini-Määs» auf die Beine zu stellen. Lokale Schausteller und Marktfahrer würden demnach an Ständen, die rund um den Europaplatz und allenfalls auf dem Bahnhofsgelände verteilt wären, ihre Produkte feilbieten. Auch die Bahnhofstrasse könnte laut der CVP dafür genutzt werden. «Ein entsprechendes Schutzkonzept ist auch hier nötig, man könnte jedoch auf bewährte Erfahrungen wie mit dem Luzerner Wochenmarkt zurückgreifen.»

Die CVP fordert den Stadtrat deshalb in einem Postulat dazu auf, diese Idee zu prüfen. Tatsächlich hat die Stadt selbst einige Optionen geprüft, bevor die Määs offiziell abgesagt wurde – darunter eine Verteilung der Stände auf mehrere Plätze in der Stadt oder eine Verlegung in die Messe und auf die Allmend. Doch durchsetzen konnte sich keine dieser Ideen. Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen der Stadt Luzern, sagte zu zentralplus: «Wir waren uns einig, das wäre keine Määs mehr und hätte die Probleme bloss verschoben.»

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