Musical «Sister Act» im Le Théâtre, Emmen Schweizer Premiere des Broadway-Hits

28.11.2018, 14:25 Uhr 3 min Lesezeit
Schweizer Premiere des Broadway-Hits
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Eine Nachtclubsängerin auf Abwegen: Deloris (Sidonie Smith, Mitte) wird aus sündhaftem Umfeld in ein Kloster verfrachtet. (Bild: Le Théâtre - Emmen)

London, Hamburg, Berlin, New York, Wien, Paris – und jetzt Emmenbrücke. Über 10 Millionen Gäste sind der bisherige Erfolgsausweis dieser begeisternden Produktion. Le Théâtre zeigt eine hauseigene Neuinszenierung in deutscher Sprache.

Sister Act war der Filmkomödienschlager das Jahres 1992: Whoopi Goldberg entzückte in ihrer Rolle als „Deloris van Cartier“ weltweit die Gäste in den Kinosälen. 2006 wurde die Geschichte überarbeitet und als Musical auf die Bühne gebracht, mit Whoopi Goldberg als Produzentin. Sie konnte für das Projekt den Komponisten Alan Menken gewinnen, der eine neue, noch viel ohrgängigere Musik schrieb als die im Film verwendete. Sister Act, das Musical, erlebte mehrjährige Gastspiele in den grossen Musicalkapitalen der Welt. Die Show wurde zu einer der beliebtesten Genre-Produktionen der letzten Dekade.

Der Kloster-Nonnenchor braucht dringende Nachhilfe…

Der Kloster-Nonnenchor braucht dringende Nachhilfe…

(Bild: Le Théâtre – Emmen)

 

In den Chor verdonnert

Die Story: Die ehrgeizige, aber nicht vom Erfolg verwöhnte Nachtclubsängerin Deloris van Cartier wird in ihrem schummerigen Umfeld Zeugin eines Verbrechens. Ein dringend zu regelndes Problem für die involvierten Ganoven. Deloris kommt ihnen zuvor und flüchtet zur Polizei. Ordnungshüter Eddie Fritzinger ordnet Schutzhaft an für Deloris.

Die clevere Idee: In einem Kloster. Nicht die Welt der milieugewohnten Sängerin. Zur Nonne äusserlich mutiert und nach überwundenen Eingewöhnungsschwierigkeiten, knüpft Deloris Freundschaften mit ihren Mitschwestern. Sie avanciert zur Lebensberaterin für die Damen hinter Mauern, insbesondere für die Novizin Mary Robert. Nur die strenge Mutter Oberin kann mit der, zu sehr sündhaften Vergnügungen zugeneigten Schülerin, gar nichts anfangen. Die Klostervorsteherin verdonnert Deloris zum Mitmachen im verstaubt-verstimmt aufspielenden Klosterchor.

 

Deloris bleibt die ehrgeizige Musikerin, auch hinter Klostermauern. So unterzieht sie das Ensemble einer gesanglichen und stilistischen Kur. Aus den fahlen Nonnenstimmchen wird ein himmlischer Choral. Die Schwestern-Combo füllt die zuletzt kaum mehr besuchte Kirche bis auf den letzten Platz. Sogar der Papst kündigt seinen Besuch an. So viel Öffentlichkeit ist gefährlich: Die Tarnung von Deloris fliegt auf, die bösen Jungs sind ihr auf der Spur und planen ihre Entführung. Kommt es dennoch zum Happy End? Mit Sicherheit!

Mitreissende Melodien

Viel Humor ist in der Handlung von Sister Act verpackt. Die bereits aus dem Film bekannten Charaktere der Nonnen werden im Musical durch die musikalische Untermalung stimmungsvoll herausgearbeitet. Eine Klasse für sich ist die Musik: Alan Menken (u.a Musicals «Der Kleine Horrorladen», «The Beauty And The Beast», «Aladdin») schuf mitreissende Melodien, die sich nach bereits dem ersten Mal hören erfolgreich im Ohr festsetzen. Begeisterung bei Fachleuten der Musicalszene ernten auch die Arrangements und die raffiniert gemachten Chorsätze der Produktion.

Sister Act ist eine «Feel Good»-Show der Extraklasse, grosser Bühnenspass für alle Generationen.

Deloris wird die gute Freundin aller Nonnen im Kloster.

Deloris wird die gute Freundin aller Nonnen im Kloster.

(Bild: Le Théâtre – Emmen)

Hochklassige und spannende Besetzung

Auf der Le Théâtre-Bühne steht ein Cast aus fünf Nationen. Darunter die international bekannte und tätige Sidonie Smith aus Miami in der Hauptrolle «Deloris van Cartier». Aus Wien stammt der grossartige Aris Sas als «Curtis». Bekannte Schweizer Namen finden sich im Ensemble: Tiziana Gulino («Voice of Switzerland»), Chanelle Wyrsch («Deutschland sucht den Superstar») und Rinalda Caduff (ehemals «Café Bâle») stürzen sich ins Nonnenkostüm. Die in der Zentralschweiz bekannte Irène Straub ist «Mutter Oberin». Stammgäste des Hauses kennen Daniela Tweesmann, Samantha Senn oder Sandra Leon aus früheren, erfolgreichen Le Théâtre-Produktionen. Regie führt Silvio Wey, die Choreografien stammen von Adriano Piccione.

Irène Straub (Mutter Oberin) und ihr schwieriger Gast Deloris (Sidonie Smith).

Irène Straub (Mutter Oberin) und ihr schwieriger Gast Deloris (Sidonie Smith).

(Bild: Le Théâtre – Emmen)

Sister Act im Le Théâtre, Emmen

Shows: vom 15. Dezember 2018 bis 27. Januar 2019, in der Regel von Mittwoch bis Sonntag. Dialog und Songtexte: Deutsch.

Silvester: Spezialvorstellung mit Mitternachtsbuffet und Party.

Eintrittskarten: Fr. 99.– / Fr. 89.– / Fr. 79.– / Fr. 69.– / Fr. 49.–. Vorstellungen vom Freitag und Samstag: + Fr. 10.– in allen Kategorien; Kinder bis 16 Jahre: 30% Rabatt (Ausweis).

Nachtessen: Das hauseigene Restaurant Prélude serviert ein hochklassiges Dreigangmenü vor der Show. Infos unter www.le-theatre.ch , Reservation online beim Ticketkauf oder über Telefon 041 267 08 08. Einfachere Gerichte und Snacks im Restaurant Prélude, Platzreservation unter der gleichen Nummer.

Vorverkauf: Le Théâtre, Emmen; alle Ticketcorner- und Starticket-VV-Stellen. Gruppenarrangements ab 20 Personen.

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