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Die Zeit läuft …
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Die Ziele für Umweltschutz stehen fest, und die Zeit läuft.

Unsere Umwelt wartet nicht Die Zeit läuft …

2 min Lesezeit 21.02.2018, 11:33 Uhr

Blogger Jost Schumacher über die Umweltziele der UNO. Und darüber, dass auch Luzern die Zeit des Umweltschutzes nicht verpassen sollte.

Wie populär sind Umweltstiftungen heute? Diese Frage stellt sich immer wieder von neuem! Man könnte denken, das Thema sei abgedroschen und für viele Leute eher ein vernachlässigbares Problem. Auch auf der Liste der CS (Sorgenbarometer) bezüglich der wichtigen Probleme der Luzerner ist der Umweltschutz nach unten gerutscht. Dafür sind viele andere Fragen im Vordergrund, die aber sehr oft indirekt wiederum unsere Umwelt betreffen, nur eben unter einem anderen Namen.

Zum Beispiel der Strassenverkehr (Verschiebung aus den Quartieren auf Achse Zürichstrasse), bessere Fenster an der stark befahrenen Basel und Bernstrasse, Museggparkhaus (Lärm / Luft), 2000 Wattgesellschaft am Seetalplatz (Wohnqualität), Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs (Luft), Geburtenkontrolle (Umweltbelastung), etc.

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Verbindliche Ziele

Die UNO zusammen mit der Pariser Umweltkonferenz haben neu sehr wichtige Entscheide für die Weltbevölkerung getroffen. Diese Entscheide sind bei den meisten Luzernern kaum bekannt. Fast alle Länder der Welt haben mitgemacht. Al Gore hat es sogar erreicht die Inder einzubeziehen, die eigentlich der Auffassung waren, die westlichen Industrienationen sollten doch zuerst einmal etwa 20 Jahre die verlangten Umweltziele einhalten. Danach könnte man auch mit Indien reden. Die angestrebten 17 Hauptziele der UNO, sind für die beteiligten Länder verbindlich und durchzusetzen.

Bundesrat und Parlament und die Luzerner Regierung hat sich noch nicht abschliessend abgesprochen. Nun müssten die Pariser Ziele aber bis 2030 voll durchgesetzt sein. Die Zeit eilt. Die Durchführung ist ein gewaltiges Unterfangen, das die Luzerner noch eine rechte Menge Geld kosten wird. Es dürfte deshalb für uns von Bedeutung sein, dass wir aktiv beim Vollzug dabei sind, sonst werden wir plötzlich feststellen, dass sich die Welt in Sachen Umweltschutz schneller bewegt, als es uns Luzernern mit viel komplizierter und gemächlicher Gangart und mit demokratischen Mehrheiten lieb ist.

«Die Entwicklung dürfen wir nicht anderen überlassen.»

Wichtig scheint mir noch darauf hinzuweisen, in welchen 17 Gebieten etwas passieren wird.

Armutsbekämpfung, Hungerbekämpfung, gesundes Leben, gute Bildung, Gleichberechtigung, sauberes Wasser, faire Energiepreise, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Ausgleiche zwischen verschiedenen Staaten, nachhaltige Siedlungsweise, natürliche Lebensmittel, Bekämpfung Klimawandel, Meeresressourcen sichern, Landökosysteme schützen, nachhaltige Gesellschaftsentwicklung, globale Partnerschaften.

Vieles kommt etwas schlagwortartig daher, aber dem ist nicht so, dahinter stecken wichtige Massnahmen, die grosse Konsequenzen weltweit haben. Die Luzerner Wirtschaft, der Bundesrat, das Parlament und die Luzerner Bevölkerung sind gefordert. Die Entwicklung dürfen wir nicht verschlafen und vor allem nicht anderen überlassen.

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