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Fundstücke

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Loblied auf Menzingen aus dem 19. Jahrhundert «Eine der schönsten Aussichten der Eidgenossenschaft»

2 min Lesezeit 2 Kommentare 26.11.2019, 11:05 Uhr

Schon früh galt Menzingen als eine Perle im Kanton Zug. Bilder aus dem 19. Jahrhundert zeigen die Entstehung des Dorfes. Damals galt Menzingen noch als «Pfarrdorf».

In einem Dokument aus dem 19. Jahrhundert des damaligen Autors Franz Karl Stadlin wird dem historischen Menzingen ein herausragendes Zeugnis ausgestellt.

So sei das «Pfarrdorf [Menzingen] am Fuss eines Hügels gelegen, auf welchem unter dem Schatten zweyer Linden, eine der schönsten Aussichten in der Eidgenossenschaft [zu geniessen sei]. Sein Äusseres verkündet Reinlichkeit und Wohlstand, beyde nebst seinem schnellen Aufkommen, Was Freyheit oder Männer vermögen, die Gefühl für Freyheit haben.»

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Das Dorf hat sich bis heute seinen im obigen Text erwähnten Charme bewahrt und bietet auch heute noch ländliche Geborgenheit sowie eine lebendige Dorfkultur.

Untenstehende Bilder hat uns Markus Schnüriger, Leiter Zentrale Dienste der Einwohnergemeinde Menzingen, zur Verfügung gestellt. Wann genau die Bilder entstanden sind ist unklar. Es muss jedoch ungefähr im Entstehungszeitraum des Textes von Karl Stadlin gewesen sein.

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2 Kommentare
  1. quebec, 28.11.2019, 13:46 Uhr

    Die vier Bände der Topographie des Kantons Zug von Franz Karl Stadlin erschienen zischen 1819 und 1824. Somit können die Abbildungen sicher nicht aus dieser Zeit stammen.
    Die Fotografie war noch nicht erfunden. Zu Stadlins Zeiten gab es noch keinen Bahnhof in Menzingen und keine Tramschienen auf der Strasse. Die ESZ verkehrte ab 1913.
    Die Aufnahmen stammen wohl eher aus dem frühen 20. Jahrhundert.

    1. quebec, 30.11.2019, 18:15 Uhr

      …und der Finstersee heisst übrigens Wilersee!