Bahnhofstrasse: Grössere Trottoirs, weniger Verkehrsfläche

2 min Lesezeit 22.05.2015, 10:29 Uhr

Nach der Annahme der «Initiative für eine attraktive Bahnhofstrasse» soll die Strasse wenn möglich autofrei gestaltet werden. Dazu wird im Herbst ein Wettbewerb zur Umgestaltung der Bahnhofstrasse und des Theaterplatzes gestartet.

Im September 2013 haben die Luzerner Stimmbürger entschieden, dass die Bahnhofstrasse attraktiver und wenn möglich autofrei gestaltet werden soll. In einem ersten Schritt hat die Stadt Luzern nach eigenen Angaben im März und September 2014 mit den Geschäften und Grundeigentümern sowie verschiedenen Organisationen Workshops zur künftigen Nutzung der Bahnhofstrasse durchgeführt.

Die Ergebnisse dienen als Basis für die durch den Stadtrat im Februar 2015 festgelegten Grundlagen für den Wettbewerb. Dieser startet im Herbst 2015 und wird im ersten Quartal 2016 abgeschlossen. Die Teilnehmer müssen ein Gesamtkonzept entwickeln, das sich in zwei Etappen umsetzen lässt. Die erste Etappe umfasst eine Fussgängerzone vom Theaterplatz bis zur Seidenhofstrasse sowie die Reduktion der Verkehrsfläche zwischen Seidenhofstrasse und Seebrücke um eine Fahrspur. Entlang der Reuss soll zudem ein rund 7,5 Meter breites Promenadentrottoir mit Aufenthaltsbereichen und einem möglichen Standort für eine Buvette realisiert werden.

Die Umsetzung der ersten Etappe soll 2019 stattfinden. Die zweite Etappe mit einer Erweiterung der Fussgängerzone von der Seidenhofstrasse bis zur Seebrücke soll umgesetzt werden, wenn eine Lösung für die Veloparkierung realisiert ist. Gestalterisch schreibt der Stadtrat vor, dass die Bahnhofstrasse mit grosszügigen Trottoirs, insbesondere entlang der Reuss, und attraktive Aufenthaltsbereiche geschaffen werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sei ausserdem ein Zugang zur Reuss mit Sitztreppen zu prüfen. Auch sollen für Boulevard-Gastronomie sowie den Wochenmarkt die Flächen vergrössert werden. Die Baumreihe entlang der Reuss soll erhalten bleiben.

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