Zug: Mega-Lohn bei Glencore sorgt für Kritik
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Der neue Lohn des CEOs des Rohstoffkonzerns Glencore sorgt für Kritik seitens der Aktionäre. (Bild: zvg)

10,4 Millionen Franken pro Jahr Zug: Mega-Lohn bei Glencore sorgt für Kritik

1 min Lesezeit 29.04.2021, 06:51 Uhr

Ivan Glasenberg gibt im Juli nach 20 Jahren an der Spitze des Zuger Rohstoffkonzerns Glencore sein Amt ab. Die Höhe des Gehalts seines Nachfolgers Gary Nagle sorgt im Vorfeld der Generalversammlung am Donnerstag für Diskussionen.

Neuer Glencore-CEO wird Gary Nagle. Er soll künftig eine jährliche Vergütung von bis zu 10,4 Millionen Dollar erhalten. Darin enthalten ist ein Basissalär von 1,8 Millionen Dollar, der Rest setzt sich aus verschiedenen Boni zusammen, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet.

Einflussreiche Stimmrechtsberater würden den Aktionären deswegen «zur Revolte» raten, heisst es in dem Zeitungsbericht. Die beiden grössten US-Stimmrechtsberatungsfirmen ISS und Glass Lewis hätten sich im Vorfeld der am Donnerstag stattfindenden Generalversammlung gegen eine Anhebung des CEO-Gehalts ausgesprochen. Dieser sei «für einen frisch ernannten CEO ohne Erfahrung an der Spitze eines börsenkotierten Unternehmens überhöht», wird aus der Begründung von Glass Lewis zitiert.

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