Wegen Haustieren – weniger Geld für das Feuerwerk

2 min Lesezeit 13.01.2015, 06:55 Uhr

Die Geschäftsprüfungskommission der Stadt Zug schlägt vor, den Beitrag an das Seefest-Feuerwerk zu kürzen. Dies wegen der Stadtfinanzen und aus Rücksicht auf die Haustiere.

Es sei kein «grundsätzliches Misstrauensvotum» gegen das Zuger Seefest oder gegen dessen Organisatorin, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ), schreibt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) in ihrem Antrag an den Grossen Gemeinderat. Gemeint ist der Antrag auf Kürzung des jährlichen Beitrages an das Seefest-Feuerwerk um 10’000 Franken.

Zahlte die Stadt in den vergangenen Jahren jeweils einen Barbeitrag von 50’000 Franken an das Feuerwerk, soll dieser Betrag nach dem Willen der GPK nun gekürzt werden.

Nicht mehr so viele laute «Böller»

Als Grund für die Kürzung werden von der GPK einerseits die städtischen Finanzen ins Feld geführt. Auch andere Institutionen, die Freiwilligenarbeit leisteten, hätten zum Teil Kürzungen erfahren, schreibt die GPK in ihrem Antrag. Andererseits werden auch umweltpolitische Anliegen angeführt.

Und letztlich sei in der Öffentlichkeit durchaus auch eine Sensibilität bezüglichen den lauten «Böllern» vorhanden – vor allem wegen der Haustiere. Eine Kürzung der Dauer des Feuerwerks könne durchaus verantwortet werden. Dadurch werde der Charakter des Seefests nicht tangiert, so die GPK.

Der Stadtrat geht eher in die andere Richtung als die GPK und will den jährlichen Beitrag ans Zuger Seefest um 35’000 Franken erhöhen (zentral+ berichtete). Zwar muss die Stadt Zug sparen, dennoch sei die Beitragserhöhung unvermeidlich, begründet der Stadtrat. Er schlägt deshalb vor, das Kostendach für die Verrechnung von Werkhofleistungen von bisher 25’000 auf neu 60’000 Franken anzuheben. Dem stimmt die GPK zu. Am Barbeitrag für das Feuerwerk will der Stadtrat jedoch auch für die Jahre 2015 bis 2018 festhalten.

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