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«Sascha Ruefer ist ein gutes Vorbild»
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Steht Christian Eyer bald für ein breites Publikum vor der TV-Kamera? Er steht in den Top 4 eines Castings. (Bild: Fotomontage les/ Ursprungsfoto: Pawel Streit )

Luzerner auf dem Weg zum Sportreporter «Sascha Ruefer ist ein gutes Vorbild»

3 min Lesezeit 14.10.2015, 18:44 Uhr

Das Hobby zum Beruf machen. Ein oft gehörter Bubentraum, den kaum jemand in die Realität umsetzt. Christian Eyer aus Greppen ist anders. Er will seinen Traum verwirklichen und Fussballmoderator werden. Jetzt ist seine Chance gekommen.

«Fussball ist meine Leidenschaft», sagt Christian Eyer aus Greppen wie aus der Pistole geschossen, als er auf sein Vorhaben angesprochen wird. «Es war immer mein Traum, Sportreporter zu werden», so Eyer. «Als kleiner Bub habe ich bei Besuchen von Fussballspielen oft das Mikrofon ergriffen und das Geschehen auf dem Spielfeld kommentiert.»

Heute kommt er seiner Leidenschaft unter anderem als Stadionspeaker des SC Cham nach. Wieso er nicht die direkte Ausbildung zum Sportreporter anstrebte, kann Eyer nicht abschliessend beantworten. «Ein Journalismus-Studium war aufgrund meiner schulischen Leistungen nicht möglich.» In Eyers Erklärungen schwingt eine Portion Wehmut mit. Er wählte einen anderen Weg, machte eine Lehre und arbeitet heute als Software-Entwickler.

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Doch jetzt hat sich eine neue Tür geöffnet: In einem Casting sucht Teleclub einen neuen TV-Moderator für die Fussballspiele der Super League. Der 24-jährige Luzerner hat sich beworben und steht nun unter den letzten Vier. Ein Voting auf Blick-online ist Teil der nächsten Hürde und Eyer sammelt diese Woche fleissig Stimmen.

Mit diesem Video bewarb sich Christian Eyer für den Moderationsjob.

Eyer und das Mikrofon. Gut möglich, dass der 24-Jährige bald Spiele der Super League kommentieren wird.

Eyer und das Mikrofon. Gut möglich, dass der 24-Jährige bald Spiele der Super League kommentieren wird.

Er will vor die Kamera

«Ich werde viel auf mein Engagement angesprochen», sagt Eyer. Und er mache über die sozialen Medien auch ordentlich Werbung für sich. Schliesslich will er das neue Gesicht von Teleclub werden. «Ich sehe die Aktion nicht nur als Abenteuer, sondern möchte fix ins Moderationsgeschäft einsteigen», bekräftigt er. Seine Chancen einzuschätzen sei allerdings schwierig, so Eyer. Er habe aus seinem Umfeld und auch aus dem ersten Casting sehr positive Rückmeldungen erhalten. «Ich wäre enttäuscht, wenn es nicht klappt.»

Während das Voting läuft, sei er ständig auf Nadeln, fügt er an. «Ich gehe die ganze Zeit schauen, auf welchem Rang ich bin.» Doch was ist überhaupt ein guter Sportreporter? Eyer mag es, wenn Sportreporter voller Leidenschaft dabei sind. «Sascha Ruefer ist ein gutes Vorbild, er kann als Kommentator auch einmal emotional werden.» Oder auch Beni Thurnheer habe mit seinen kleinen Anekdoten für lebhafte Unterhaltung gesorgt.

«Schon als kleiner Bub davon geträumt»

Der nächste Schritt zum Sportreporter sind nun nebst dem Voting erste echte Spielerinterviews am Spielfeldrand. Im Rahmen des Challenge-League-Spiels Schaffhausen gegen Chiasso steht Eyer am 2. November erstmals vor der Kamera. Wird er von der Jury ins Finale gewählt, so kann er sich bei einem Spiel der Super League präsentieren. Der Gewinner wird in der Rückrunde, welche Anfang Februar startet, zum Einsatz kommen und Zuschauer mit Informationen und Interviews rund um die Spiele versorgen.

«Fussball fasziniert die Menschen rund um den Globus, ungeachtet ethnischer oder religiöser Herkunft.»

Christian Eyer, angehender Fussballreporter

Auch in Eyers Freizeit steht der Fussball im Mittelpunkt. Er ist Trainer der B-Junioren der SG Küssnacht-Weggis. Und natürlich verfolgt der Fussballverrückte auch alle möglichen Spiele vor dem Fernseher. «Mein Herz schlägt für den FCL», sprudelt es aus ihm heraus. Aber auch die grossen Stadien in Deutschland würden ihn faszinieren. «In München oder Dortmund sollte jeder einmal gewesen sein», so sein Fantipp.

«Making the world a better place»

Fussball sei schliesslich die Sportart schlechthin. «Fussball fasziniert die Menschen rund um den Globus, ungeachtet ethnischer oder religiöser Herkunft. Er verbindet so die Völker.» Das passt ja ausgezeichnet zu Sepp Blatters Grundsatz «Making the world a better place». Eyer lacht und stimmt trotz des umstrittenen Absenders zu.

In seiner Freizeit ist Christian Eyer ein grosser Fan des FC Luzern.

In seiner Freizeit ist Christian Eyer ein grosser Fan des FC Luzern.

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