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Rammstein-Fans aufgepasst: Es hat wieder Tickets!
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Vor 50'000 Fans werden Rammstein auf der Luzerner Allmend ihre spektakuläre Show zeigen. (Bild: Sonisphere Switzerland )

«Allmend Rockt»: Pläne immer konkreter Rammstein-Fans aufgepasst: Es hat wieder Tickets!

3 Min 27.04.2016, 18:12 Uhr

Das grösste Zentralschweizer Rockfestival aller Zeiten am 3. und 4. Juni rückt immer näher. Und für Rammstein-Fans ohne Tickets gibt es nun neue Hoffnung. Dabei galt des Festival als ausverkauft. Sind 50’000 Rockfans nicht genug?

50’000 Fans sollen am Rammstein-Spektakel am 4. Juni auf der Luzerner Allmend dabei sein. Tickets für das «Allmend Rockt» gab es keine mehr, doch jetzt sind bei im Vorverkauf plötzlich wieder 2-Tages-Pässe verfügbar. Wird das Festival nun noch grösser?

Rico Fischer von der Eventagentur «Starfish GmbH» verneint: «Es gibt nur noch wenige 2-Tages-Pässe (Stehplätze), die wir aus retournierten Partner-Kontingenten verfügbar machen konnten.» Die maximale Kapazität betrage weiterhin 50’000. Aber wer noch kein Ticket hat und dabei sein will, muss sich sputen. Fischer ist gerade unterwegs und kennt die genauen Zahlen gerade nicht. Er teilt mit: «Es sind vielleicht noch 200 Tickets frei.»

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Ein 2-Tages-Pass kostet 200 Franken. Tagespässe für den Samstag mit dem Rammstein-Konzert gibt’s keine mehr. Für das Iron-Maiden-Konzert am Freitag sind noch Tagespässe vorhanden. Für einen Sitzplatz legt man 180 Franken auf den Tisch, für einen Stehplatz 130 Franken.

Hier ein Video: Passt der Titel des Songs zu Ihnen, können Sie das jetzt noch ändern:

Zur genauen Zahl der verkauften Tickets am Freitag mit dem Headliner Iron Maiden will Fischer nichts sagen. Bereits Mitte Februar waren über 20’000 Tickets verkauft (zentralplus berichtete). Allgemein seien die Vorbereitungen auf Kurs. Fischer auf die Frage, wo der Schuh am meisten drückt: «Das ist wohl die Summe der ganz vielen kleinen Herausforderungen, die eine Organisation in dieser Dimension mit sich bringt.» Das «Allmend Rockt» wird schliesslich das grösste Rockspektakel, das Luzern je erlebt hat.

«Wir sind stark auf den Goodwill der Bevölkerung angewiesen und möchten dafür auch persönlich Danke sagen.»

Rico Fischer, Veranstalter

1500 Helfer pro Tag

Fischer gibt zudem eine Reihe spannender Details und Fakten bekannt. So sind auf dem 50’000 Quadratmeter grossen Areal etwa 40 Food- und 50 Getränkestände geplant. Pro Tag werden 1500 Helfer im Einsatz stehen. Die Besucher können sich auf ein Depot-System einstellen, verrät Fischer. Eine Prognose über den Bierkonsum sei nicht möglich, sagt er. «Das ist stark wetterabhängig.»

Und was sagen eigentlich die Anwohner zum Gross-Event? «Von direkten Anwohnern haben wir keine Reaktionen erhalten, aber sonst viele positive aus der ganzen Stadt», erzählt Fischer. In der Quartierzeitung des Quartiervereins Obergrund wurden die direkten Anwohner informiert, dass im Vorfeld des Events ein Wurst&Brot-Treffen geplant ist. «Wir möchten gerne der betroffenen Nachbarschaft einen exklusiven Einblick auf das Gelände und die Bühne gewähren, damit sie ein bisschen ein Gefühl bekommen, was und wer wir sind.» Der Veranstalter stehe dann für offene Fragen zur Verfügung und werde bei der Gelegenheit Red und Antwort stehen. «Wir sind stark auf den Goodwill der Bevölkerung angewiesen und möchten dafür auch persönlich Danke sagen», so Fischer.

Verkehrskonzept wird bald präsentiert

zentralplus hatte über die Schwierigkeiten bezüglich Parkplätzen berichtet. Aufgrund begrenzter Anzahl von Parkplätzen und um grosse Staus auf den Strassen zu verhindern, empfiehlt die Stadt Luzern den Konzertbesuchenden die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (zentralplus berichtete). Für die Besucher, welche mit dem Auto anreisen, werden Park&Ride-Anlagen in der Agglomeration eingerichtet. Auf Anfrage sagte der Leiter Stadtraum und Veranstaltungen der Stadt Luzern Mario Lütolf, dass die Park&Ride-Plätze im Raum Luzern Nord stehen werden.

Konkreteres ist derzeit noch nicht bekannt. Veranstalter Rico Fischer erklärt: «Das Verkehrskonzept wird bis spätestens Anfangs Mai in Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern und allen relevanten Partner im Bereich ÖV/Verkehr erstellt und bewilligt werden.» Es werde dann umgehend im Detail kommuniziert. Ebenso verspricht Fischer anfangs Mai erste Pläne des Festareals zu veröffentlichen. Die Fans dürfen gespannt sein, schliesslich ist es in weniger als 40 Tagen so weit – in 38, um genau zu sein.

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