Personal soll bei der VBL mehr mitreden können
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Der Hauptsitz der Luzerner Verkehrsbetriebe (VBL) im Tribschenquartier. (Bild: jal)

Personal-Sitz im VR findet Gehör Personal soll bei der VBL mehr mitreden können

2 min Lesezeit 15.03.2021, 12:17 Uhr

Nach der VBL-Subventionsaffäre trat der gesamte Verwaltungsrat im letzten November zurück. Der Luzerner Stadtrat sei bereit, eine Personalvertretung im Verwaltungsrat der VBL zu prüfen. Der Prozess dazu soll gemeinsam mit den Personalverbänden gestaltet werden. Die Personalverbände VPOD und der PVL unterbrechen nun das bereits laufende Nominationsverfahren.

Der Luzerner Stadtrat soll offenbar bereit sein, das Anliegen der Personalverbände für einen Personal-Sitz im Verwaltungsrat ernsthaft zu prüfen. Das teilen der Personalverband Verkehrsbetriebe Luzern (PVL) und der Verband Personal öffentlicher Dienste (VPOD) am Montag in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit. Die Personalverbände hätten einen «intensiven Austausch» mit der für die VBL zuständigen Stadträtin Franziska Bitzi gehabt.

Gleichzeitig unterbrechen die Personalverbände den laufenden Nominationsprozess von Kandidatinnen und Kandidaten und werden auf eine Wahl durch das Personal im Hinblick auf die GV im Mai 2021 verzichten.

Weiteres Vorgehen 

«Der Stadtrat möchte in einem ersten Schritt den Verwaltungsrat der VBL auf ein 5er-Gremium erweitern, um sich den laufenden Herausforderungen der Subventionsaffäre und der Neubesetzung der Geschäftsleitung zu stellen», schreiben der VPOD und PVL. Erst in einem zweiten Schritt soll der Prozess für eine Personalvertretung im Verwaltungsrat geklärt werden.

Kompromiss wichtiges Signal für die Angestellten der VBL 

Für den PVL und den VPOD ist dieses Vorgehen ein «annehmbarer Kompromiss». Die grundsätzliche Anerkennung des Anliegens und die Bereitschaft den Prozess gemeinsam mit den Sozialpartnern zu bestimmen, sei ein «wichtiges Signal an die Angestellten der VBL». Wichtig werde nun sein, dass die Diskussionen über diese Ausgestaltung des Nominationsprozesses möglichst rasch aufgenommen werden, um diesen auf Ende 2021 festgelegt zu haben. Nur so könne gemäss den Personalverbänden ein reibungsloser Ablauf hinsichtlich der Besetzung eines sechsten Verwaltungsratssitzes an der GV im 2022 garantiert werden.

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