Kripo-Chef tritt Ende Jahr zurück

Zwei Wechsel an der Spitze der Luzerner Polizei

Tritt altersbedingt zurück: Daniel Bussmann, Chef der Luzerner Kriminalpolizei (rechts), neben Kommandant Adi Achermann.

(Bild: les)

In der Geschäftsleitung der Luzerner Polizei kommt es dieses Jahr zu zwei personellen Veränderungen. Der Chef der Kriminalpolizei und der stellvertretende Kommandant verlassen die Polizei. Nachfolgelösungen sind noch nicht gefunden.

An der Spitze der Luzerner Polizei kommt es zu zwei personellen Rochaden. Im Verlauf des Jahres werden Georges Dumont, Chef Operationen und stellvertretender Kommandant und Daniel Bussmann die Luzerner Polizei verlassen.

Berufliche und altersbedingte Gründe

Georges Dumont nimmt eine Herausforderung in der Privatwirtschaft an. Er verlässt die Polizei am 30. April 2018. Dumont hatte seine Stelle erst Anfang 2015 angetreten.

Altersbedingt wird Daniel Bussmann, Chef der Kriminalpolizei per Ende Jahr zurücktreten. Er geht vorzeitig in Pension. Bussmann stand seit 1995 der Kriminalpolizei vor. Durch den «Fall Malters» geriet er 2016 in die Schlagzeilen.

Zusammen mit Kommandant Adi Achermann wurde ihm vorgeworfen, für den Suizid einer Rentnerin in Malters verantwortlich zu sein (zentralplus berichtete). Das Gericht hat sowohl Achermann wie auch Bussmann im letzten Jahr jedoch freigesprochen.

Nachfolger noch nicht bekannt

Für die Neubesetzung für der Stelle als stellvertretender Kommandant wurde noch keine definitive Lösung gefunden. Bis 2019 übernimmt Thomas Christen, bisher Chef der Verwaltungspolizei, den Posten interimistisch. Bis zum definitiven Entscheid werden der Chef Verwaltungspolizei und der Chef Planung und Einsatz folglich direkt dem Kommandanten unterstellt.

Die Neubesetzung der Stelle des Kripochefs erfolgt mit dem Ausscheiden von Daniel Bussmann Ende Jahr. Auch hier ist die Nachfolge noch nicht geregelt.

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