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Weil Luzern nur «schlechte Route» bewilligt

WEF-Gegner wollen ohne Bewilligung demonstrieren

Vor zwei Jahren fand eine Anti-WEF-Demo in Zug statt. Ein Grossaufgebot der Zuger Polizei und anderer Einsatzkräfte stand den Demonstranten gegenüber.

(Bild: nowefnoblogs.org)

Die linke Gruppierung Resolut will am 11. Januar gegen das Welwirtschaftsforum in Davos demonstrieren. Eine Bewilligung will sie dafür aber nicht einholen.

«Wir meinen für die Ausübung eines Menschenrechts nicht um Erlaubnis fragen zu müssen», werden die antikapitalistischen Aktivisten in der «Luzerner Zeitung» aus einem Mail zitiert. Ihr Vorgehen begründen sie damit, dass in der Vergangenheit nur «schlechte Routen» für Umzüge bewilligt worden wären und diese auch noch ausserhalb der Ladenöffnungszeiten hätten stattfinden müssen.

Die Stadt sieht das naturgemäss anders. Demonstrationen würden in der Altstadt aus Sicherheitsgründen an Samstagen erst nach 16 Uhr bewilligt. «Wie immer» wenn man von unbewilligtenDemonstrationen Wind kriege, wolle man nun mit den Veranstaltern das Gespräch suchen, sagt Stefan Geiseler, stellvertretender Leiter Stadtraum und Veranstaltungen.

Die Aktivisten signalisieren derweil Gesprächsbereitschaft «wenn die Stadt ein attraktives Angebot macht». Die letzte Anti-WEF-Demo fand am 23. Januar 2010 statt. Damals forderte die SVP im Nachgang, Demonstrationen generell erst ab 17 Uhr zu bewilligen.

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