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St. Klemens in Ebikon baut aus

So viel kostet die Schule am neuen Gymnasium am «Klemi»

Ab kommendem Schuljahr gibt es am St. Klemens neu auch ein Untergymnasium. (Bild: bic)

Das private Gymnasium St. Klemens in Ebikon bietet ab nächstem Schuljahr neu auch ein Untergymnasium an. Eltern, die ihre Kinder dorthin schicken wollen, müssen tief in die Tasche greifen.

Aufs kommende Schuljahr hin wird das Gymnasium St. Klemens in Ebikon erweitert. Wie die Schule mitteilt, ist die Einführung eines Untergymnasiums geplant. Das Angebot richtet sich an «leistungsstarke kantonale und ausserkantonale Schülerinnen und Schüler, die im Anschluss an die Primarschule ein kleines, familiäres Gymnasium bevorzugen», heisst es in der Mitteilung.

Wie die Rektorin Tanja Hager auf Anfrage sagt, bestehe bei Eltern seit längerem der Wunsch nach einem Untergymnasium am St. Klemens: «Ich habe in Beratungsgesprächen immer wieder von vielen Eltern gehört, dass sie sich wünschten, es gäbe ein kleines und familiäres Untergymnasium im Anschluss an die Primarstufe.»

Hager führt weiter aus, dass die Schule ideale Voraussetzungen für ein Untergymnasium biete. Die familiäre Atmosphäre im Schulhaus und der überschaubare Schul-Campus seien gut geeignet, um optimal in die gymnasiale Laufbahn einzusteigen. Zudem existiere mit der Tagesschule ein gutes Angebot für die individuelle Lernförderung und -unterstützung.

Platz für bis zu 180 Schülerinnen

Deswegen ist die Rektorin überzeugt, dass eine Nachfrage für das neue Untergymnasium besteht. Gleichzeitig wolle man den überschaubaren Charakter der Schule nicht gefährden: «Wir wollen natürlich klein und fein bleiben, weshalb wir je eine 1. Klasse und eine 2. Klasse im Untergymnasium führen möchten, je nach Bedarf könnten wir auch auf einen doppelt geführten Klassenzug ausbauen.»

Die Schule hat insgesamt Kapazität für rund 180 Schülerinnen, derzeit gehen rund 140 Schüler am «Klemi» zur Schule. Für die durch das neue Untergymnasium hinzukommenden Pensen stellt das St. Klemens neue Lehrpersonen ein.

Allerdings hat das «kleine und feine» Angebot seinen Preis, für den die Eltern der Schüler aufkommen müssen, da es sich beim St. Klemens um eine Privatschule handelt. Wie Tanja Hager bestätigt, kostet die Schule kostet rund 2'600 Franken – pro Monat. Dafür ist in diesem stattlichen Preis die Betreuung in der Tagesschule sowie die Verpflegung – mit Znüni, Zmittag und Zvieri – inbegriffen.

Anmeldungen für das neue Untergymnasium werden vom Schulsekretariat ab sofort entgegengenommen. Parallel dazu bietet die Schule verschiedene Informationsanlässe durch, um Interessierten das St. Klemens vorzustellen.

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