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Andreas Hofer über den Richtungswechsel der SVP

Leserbrief zum Energiegesetz: «Rösti hat wohl Machtwort gesprochen»

Berufsfischer Andreas Hofer (Grüne) wird für ein Jahr den Luzerner Kantonsrat präsidieren.

(Bild: zvg)

Der Surseer Kantonsrat Andreas Hofer äussert sich im Leserbrief zum neuen Energiegesetz und mutmasst, weshalb die SVP plötzlich den Kurs gewechselt hat.

«Dem neuen Energiegesetz wurde in der kantonsrätlichen Kommission einstimmig zugestimmt und auch im Parlament fand das neue Gesetz eine grosse Mehrheit», so Kantonsrat Andreas Hofer (Grüne). «Einzig die SVP stimmte dagegen und ergriff gegen das neue Energiegesetz das Referendum.»

Die SVP – sonst eine Partei die sich für eine unabhängige Schweiz einsetze – wolle, dass wir von Energiezukäufen aus dem Ausland abhängig bleiben. «Fremdbestimmt durch Oligarchen und Scheichs, anstatt unseren Energiebedarf nachhaltig und regional zu decken», stört sich der Surseer.

Die SVP wolle, dass jährlich hunderte Millionen Franken aus dem Kanton Luzern für Öl und Gas ins Ausland abfliessen, anstatt die Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Kanton zu halten oder neu zu schaffen.

Man rätsle über das Verhalten der SVP, wobei es für Hofer für den Kurswechsel nur eine plausible Erklärung gibt: «Albert Rösti, Parteipräsident der SVP Schweiz und Präsident von Swissoil, also Cheflobbyist der Ölindustrie, hat wohl ein Machtwort gesprochen.»

«Ja zum kantonalen Energiegesetz – für einen nachhaltigen und unabhängigen Kanton Luzern», hält Hofer abschliessend fest.

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