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Nach sieben Jahren

Er ist der erste: Bordell-Betreiber will sein Puff in Zug registrieren

Der Inhaber eines Zuger Escort-Services will sein Bordell registrieren. Damit ist er der erste. (Bild: Adobe Stock/Dmitri Maruta)

Bisher war das horizontale Gewerbe in Zug versteckt. Christian «Jimmy» Gärtner will das ändern und Bordelle normalisieren. Deswegen registriert er sein Bordell nach sieben Jahren.

Bereits seit sieben Jahre bieten Prostituierte im Zuger Erotik-Etablissement Luxescort ihre Dienste an. Und das ohne Bewilligung. Der Inhaber Christian «Jimmy» Gärtner habe laut dem «Tagesanzeiger» immer damit gerechnet, dass sich die Verwaltung schon mal melden werde. Aber das habe sie nicht getan. Nun hat Gärtner ein Gesuch für sein Bordell eingereicht, um an der Baarerstrasse 63 künftig offiziell einen Escort-Service einzumieten.

«Unsere Branche versteckt sich hier», wird er im Medienbericht zitiert. Das horizontale Gewerbe habe in Zug zugenommen. Vor sieben Jahren hätten vielleicht drei Prostituierte in Zug gearbeitet, heute über 40. Gärtner möchte sich von der Konkurrenz abheben und vom «Anrüchigen» wegkommen. Auch hoffe er, dass andere Inhaber ihre Bordelle ebenfalls registrieren und so erhöhten Anforderungen genügen müssten.

Nun sollen die Räume, in denen Sexarbeitende für Gärtner ihre Dienste anbieten, offiziell zu Räumen für das Erotikgewerbe umgenutzt werden. Wie es im Medienbericht weiter heisst, arbeiten vier Sexarbeiterinnen für Gärtner in Zug. Mitten in der Stadt habe er zwei Wohnungen gemietet, wo die Prostituierten ihre Kunden empfangen.

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