Nach drei Schlägen fiel die erste Gans
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Beim dritten und neunten Schlag fiel die Gans dieses Jahr. (Archivbild: Manuel Burkhard)

Archaischer Brauch lockt Tausende nach Sursee Nach drei Schlägen fiel die erste Gans

1 min Lesezeit 12.11.2017, 17:12 Uhr

Die traditionelle Gansabhauet erfreut sich grosser Beliebtheit. Tausende Schaulustige verfolgten am Samstag beim Rathaus in Sursee, wer den Hals der beiden Vögel durchzutrennen vermochte. 

In Sursee hat am Samstag – dem traditionellen Martinstag – die Gansabhauet mehrere tausend Menschen in die Stadt gelockt. Auch das Interesse am Säbelführen war dieses Jahr hoch: Über 140 Leute wollten die toten Gänse köpfen. Dabei wird jeweils ausgelost, wer sein Glück als erstes versuchen darf.

Geschafft hat dies der dritte Schläger, Raphael Sieger aus Schenkon. Mehr Geduld brauchte es bei dem zweiten Federvieh, das erst beim neunten Schlag fiel. Jan Erni aus Eich gelang der glückliche Schlag. 

Beim archaischen Brauch, dessen Ursprünge nicht restlos geklärt sind, versucht der Schläger, mit einem Dragonersäbel und verbundenen Augen den Hals einer aufgehängten, toten Gans zu durchtrennen. Traditionell ist er – oder sie – jeweils mit einer goldenen Sonnenmaske und einem roten Umhang bekleidet.  

Die Schläger bei der Gansabhauet in Sursee tragen jeweils die goldene Maske und einen roten Umhang. (Archivbild: Manuel Burkhard)

Die Schläger bei der Gansabhauet in Sursee tragen jeweils die goldene Maske und einen roten Umhang. (Archivbild: Manuel Burkhard)

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