Mömax eröffnet erste Filiale in Emmen
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Mömax bietet Wohnlösungen «zum kleinen Preis». (Bild: mömax)

Nach Interio-Kauf Mömax eröffnet erste Filiale in Emmen

2 min Lesezeit 1 Kommentar 30.07.2020, 21:30 Uhr

Nach der Übernahme von sechs Interio-Filialen durch die österreichische mömax-Kette ist es jetzt so weit: am 5. August 2020 öffnen in Emmen und Spreitenbach die ersten Filialen ihre Türen. Bis Ende November sollen vier weitere Standorte folgen. 

Am 5. August werden die ersten beiden Standorte in Emmen und Spreitenbach eröffnet. Das schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. «Die Eröffnungen werden wir gebührend feiern und mit tollen Angeboten überraschen», erklärt Régis Paudex, Landesleiter mömax Schweiz.

Doch damit hat die Expansion erst begonnen: «Nach Spreitenbach und Emmen folgen im Frühherbst die Eröffnungen Dübendorf sowie Bern-Schönbühl und bis im November St. Gallen-Abtwil und Pratteln», sagt Meinrad Fleischmann, Expansionsverantwortlicher mömax Schweiz. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in Suhr, Aargau. Von dort aus werden die sechs Filialen künftig gesteuert und geleitet.

Möbel im Tiefpreissegment

Die Filiale im Wohncenter Emmen soll rund 5300 Quadratmeter gross sein und Kunden «angesagte Trendmöbel und Dekorationsartikel – zu sehr attraktiven Preisen» bieten, wie das Unternehmen schreibt.

Das Konzept der Kette bewegt sich im Discount-Bereich: «Das Sortiment umfasst preisgünstige, attraktive Wohnlösungen bis hin zu Musterwohnungen auf kleinstem Raum zum noch kleineren Preis.»

Mitarbeiter mehrheitlich übernommen

Wie mömax schreibt, hätte ein Grossteil der rund 200 ehemaligen Interio-Mitarbeitenden das Stellenangebot von mömax angenommen und werde unter der neuen Marke weiterbeschäftigt.

Ende November 2019 wurde bekannt, dass die österreichische Einrichtungs-Gruppe XXXLutz sechs Filialen der Migros-Tochter Interio aufkaufen und in Geschäfte der mömax-Kette umwandeln wird (zentralplus berichtete). Nebst der Schweiz und Österreich betreibt die Kette weitere Möbelhäuser in Deutschland, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

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1 Kommentare
  1. Gery Blum, 30.07.2020, 21:40 Uhr

    Die Österreicher überrollen die Schweiz. Nach XXLutz nun auch der österreichische Billigheimer. Sind wir in der Schweiz nicht fähig, Möbel anzubieten?

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