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Migros macht weniger Umsatz und Gewinn
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  • Wachstum durch Frankenstärke gebremst
Die Migros bleibt trotz stagnierendem Wachstum der grösste private Arbeitgeber der Zentralschweiz. (Bild: zVg)

Migros macht weniger Umsatz und Gewinn

1 min Lesezeit 15.03.2016, 14:29 Uhr

Die Genossenschaft Migros Luzern hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Sie weist für 2015 einen Nettoerlös von 1,4 Milliarden Franken (-0.1%) und einen Betriebgewinn von 53,3 Millionen Franken aus (-1.5%). In anderen Bereichen wuchs die Genossenschaft.

Die Migros begründet den leichten Wachstumsrückgang mit der Frankenstärke, teilte die Genossenschaft an ihrer Medienkonferenz mit.

Sie bleibe aber die grösste private Arbeitgeberin in der Zentralschweiz. Die Genossenschaft beschäftigte Ende Jahr 6’107 Mitarbeitende (+1.3%), darunter 215 Lernende. Bezogen auf die 3’245 Personaleinheiten wuchs der Mitarbeiterbestand moderat um plus 0.4%. Auch die Anzahl Kunden konnte der Detailhandelsriese um 0,3 Prozent auf 33,5 Millionen steigern und die Anzahl Genossenschafter wuchs erneut um 2’272 Mitglieder (+1.2%) auf 185‘966 Personen.

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Jeder Mitarbeiter erhielt 500 Franken

Aufs Jahr 2016 sei die Lohnsumme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ein halbes Prozent erhöht worden, erklärten die Migros-Verantwortlichen. Ein weiteres halbes Prozent der Lohnsumme soll im Verlauf des Jahres 2016 zur kontinuierlichen Lohnstrukturverbesserung eingesetzt werden. Zudem erhielten alle Mitarbeitenden Ende Jahr 500 Franken geschenkt.

39 Millionen investiert

Die Migros Luzern hat im vergangenen Jahr Investitionen im Umfang von 39.6 Millionen Franken in ihr Filial- und Standortnetz getätigt. So wurden zum Beispiel die Filialen Migrosmarkt (MM) und Migros-Restaurant Hofmatt Kriens, Migros Buochs und Migros Grabenstrasse Zug vollständig erneuert.

Erfreulich entwickelten sich die Verkäufe von regionalen Frischprodukten («Aus der Region. Für die Region»). Insgesamt erzielte die Migros Luzern mit regionalen Produkten 121,8 Millionen Franken Umsatz (+2.5%, entspricht 13,7% des gesamten Lebensmittelumsatzes). Stark wachsen auf 48,45 Millionen Franken konnte auch das Bio-Sortiment (+19%. Das entspreche 5.4% des gesamten Lebensmittelumsatzes).

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