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Luzerner Kantonsspital mit 45 Millionen Gewinn

2 min Lesezeit 28.04.2016, 12:13 Uhr

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) behandelte im letzten Jahr so viele Patienten wie noch nie zuvor. Dies schlägt sich in einem positiven Jahresergebnis von CHF 44.9 Mio. nieder. Damit werde die finanzielle Basis für eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung der Zentralschweizer Bevölkerung weiter gestärkt.

6607 Mitarbeitende, 1883 Auszubildende, 41 442 stationäre Patienten und 572’074 ambulante Patientenkontakte: Das LUKS weist im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme im ambulanten und stationären Bereich aus, was unter anderem zum positiven Jahresergebnis führte.

Das LUKS erzielte 2015 einen Gewinn von CHF 44.9 Mio. bei einem Umsatz von CHF 877.5 Mio. 2014 erzielte das LUKS mit 52.5 Millionen noch einen deutlich höheren Gewinn. «Der gesamte Gewinn des LUKS wird – nach Dividendenzahlung an den Kanton – wie bis anhin vollumfänglich in die medizinische Gesundheitsversorgung der Bevölkerung reinvestiert: in Fachkräfte, medizinische Innovationen, neue Technologien und Bauprojekte», erklärt Benno Fuchs, Direktor/CEO LUKS.

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Als Basis für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung seien jährliche Gewinne in mindestens dieser Grössenordnung zwingend notwendig. Die Investitionsfähigkeit des LUKS sei laut dem Unternehmen aktuell gut gegeben. Die Zukunftsplanung zeige aber auch, dass es grosser Anstrengung bedarf, um solche Ergebnisse auch künftig zu erreichen.

«Das Jahresergebnis bestätigt den bisherigen Kurs des LUKS, den es seit der Verselbstständigung im Jahr 2008 hält», erklärt Dr. med. Beat Villiger, Spitalratspräsident LUKS. Die unternehmerische Freiheit sei dabei eine der Grundvoraussetzungen, um im dynamischen Umfeld des Gesundheitswesens medizinisch und wirtschaftlich weiter erfolgreich bestehen zu können.

Die grossen Herausforderungen lägen in Zukunft unter anderem in der grundlegende Erneuerung der IT-Systeme v.a. zur Reduktion der administrativen Belastung der Mitarbeitenden und zur Minimierung von Fehlern sowie die bauliche Erneuerung an den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen. Dabei sei das LUKS verpflichtet, im Sinne künftiger Generationen zu planen und nachhaltige Lösungen zu liefern.

Zentrumsfunktion trägt zu höheren Patientenzahlen bei

Benno Fuchs, Direktor/CEO LUKS zur Entwicklung: «Die steigenden Patientenzahlen zeigt das Vertrauen der Luzerner und Zentralschweizer Bevölkerung in das LUKS. Das freut uns sehr.» Das Jahresergebnis ist unter anderem einer Zunahme im ambulanten und stationären Bereich von rund 2.4% bzw. 2% zu verdanken.

Die Zentrumsfunktion trägt unter anderem zu den steigenden Patientenzahlen bei. Durch die Überweisung hochkomplexer Fälle von den Partnerspitälern und der zuweisenden Ärzteschaft könne das LUKS seine Expertise halten und somit auch in Zukunft hochspezialisierte Medizin auf universitärem Niveau anbieten. Im Gegenzug werden die Partnerspitäler und zuweisende Praxen in den Spezialbereichen durch das LUKS unterstützt, um eine wohnortsnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Diese Entwicklung wäre ohne die ausserordentlich engagierten Mitarbeitenden nicht zu bewältigen, schreibt das LUKS. «Mit ihrer hohen Leistungsbereitschaft tragen sie jeden Tag zum Wohl der Patienten und der Unternehmung bei. Dafür gilt ihnen ein besonderer Dank.»

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