Initiativkomitee spricht von «fake news» «Komitee für ein lebendiges Inseli» kritisiert Nein-Lager

2 min Lesezeit 22.08.2017, 08:15 Uhr

Im Abstimmungskampf um die Inseli-Initiative der Luzerner Juso wird mit harten Bandagen gekämpft. Am Dienstagmorgen will das Nein-Lager seine Argumente vorstellen. Bereits vorher haben die Befürworter eine Medienmitteilung verschickt und werfen den Gegnern vor, mit irreführenden Aussagen zu operieren.

Am Dienstag um 11 Uhr präsentieren die Gegner der Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» ihre Argumentation für die Ablehnung. Die Befürworter schreiben in ihrer Mitteilung: «Leider operieren die Inseli-GegnerInnen systematisch mit Fake-News und irreführenden Statements».

«Die Inseli-GegnerInnen versuchen mit systematischer Fehlinformation die Leute zu verunsichern. Wir sind
überzeugt, dass die Bevölkerung diese billige Strategie durchschauen wird», lässt sich Juso-Grossstadtrat Yannick Gauch zitieren. Gauch ist Mitglied des Initiativ-Komitees, das für ein Ja eintritt. Man wünsche sich «einen fairen politischen Diskurs«, fügt er hinzu.

Befürworter finden Verkehrssituation gefährlich

Die Gegner finden zum Beispiel, die Annahme der Initiative würde das «beispielhafte Nebeneinander» auf dem Inseli zerstören und «völlig unnötig Probleme schaffen«. Diese Harmonie auf dem Inseli bestreiten die Initiativ-Befürworter. «Immer wieder kommt es zu brenzligen, teils sehr gefährlichen Situationen zwischen FussgängerInnen oder Velofahrenden und Cars», schreiben sie. Dazu käme Emmissionen und Mehrverkehr auf dem Bahnhofplatz.

Sie bestreiten auch das Argument, dass der Stadtrat Carparkplätze in Quartieren und Nachbargemeinden vorschlage. Die Exekutive habe lediglich ein Auslegeordnung vorgenommen. «Kein Quartier muss mit neuen Carparkplätzen rechnen, wenn es bislang über keine solchen verfügt», schreiben die Befürworter. Erst wenn alle Alternativen umgesetzt seien, frühestens 2023, würden die Carparkplätze aufgehoben.

Die Befürworter bestreiten auch, dass die Määs an Attraktivität verlieren würden, wenn sie auf den Lunapark ausgedehnt würde.

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