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«Keine weitere Ruine im Zentrum von Ebikon»
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Visualisierung des geplanten Quartiers «Qube». (Bild: zvg )

Leserbrief zur geplanten Überbauung «Qube» «Keine weitere Ruine im Zentrum von Ebikon»

1 Min 2 Kommentare 04.02.2019, 20:04 Uhr

Am Sonntag stimmt Ebikon über den Bebauungsplan Weichle auf dem MParc-Areal ab. Das geplante Quartier schlägt hohe Wellen. Fasnächtler Reto Wymann plädiert in seinem Leserbrief für ein Ja.

Die Gemeinde Ebikon hat eine sehr lange Kantonsstrasse. An dieser befinden sich viele alte Gebäude und Gewerbebauten. Wer beispielsweise von ausserhalb nach Ebikon kommt, um einen Fasnachtsanlass zu besuchen oder Fussball und Tennis zu spielen, sieht den Balastbau, die Bauruine im Risch oder den sanierungsbedürftigen Löwen.

Das ist nicht förderlich für das Image. Mit dem Richtprojekt «Qube» hat die Genossenschaft Migros Luzern während Jahren zusammen mit der Gemeinde ein Richtprojekt an bester Lage neben dem Bahnhof entwickelt (zentralplus berichtete). Ich habe viele Jahre für die Migros gearbeitet und bin heute noch überzeugt von den Werten wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit.

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Diese sind auch beim Richtprojekt eingeflossen. Mit einem Ja zum Bebauungsplan Weichle wird wenigstens ein Areal in Ebikon aufgewertet. Ansonsten werden dort vermutlich Occasionsautos verkauft und Waren gelagert beziehungsweise mit viel Verkehrsaufkommen transportiert.

Reto Wymann, Präsident Näbelhüüler Äbike und Äbiker Wageborg.

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2 Kommentare
  1. Christian Huber, 05.02.2019, 23:54 Uhr

    Wenn ich korrekt informiert bin, so wohnt der Verfasser von diesem Leserbrief in Dierikon und nicht in Ebikon…

    Die versteckte Werbung für die Migros ändert nichts an der Tatsache dass schlussendlich nicht die Migros das Projekt finanzieren wird, sondern dass ein anderer, heute noch unbekannter Investor gefunden werden muss.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der M-Parc künftig als Elektromobilitätskompetenzzentrum verwendet werden könnte. Ähnlich wie im Wohncenter Emmen würden hier Anbieter von verschiedenen Elektromobilitätslösungen ihre Produkte präsentieren. Vom Solarzellenhersteller, über Mobilitätslösungen bishin zu vernetzten und inteligenten Heimautomatisierungslösungen wäre alles unter einem Dach. So ein Projekt hätte eine überregionale Ausstrahlung, würde die Migros nicht konkurrenzieren und würde der Gemeinde Ebikon den einen oder Anderen nachhaltigen Steuerfranken einbringen.
    Lasst es uns wagen!

  2. Ernst Nötig, 05.02.2019, 21:39 Uhr

    Kann mir jemand erklären, wieso auf diesem Areal eine Bauruine entstehen soll?
    Die Migros ist nicht Eigentümerin des Areals, sondern Baurechtnehmerin. Aus diesem Grund wird es schon gar nicht im Interesse der Migros sein, dass aus dem M-Parc eine Bauruine wird. Sie wird gewillt sein Ihre Kosten, unteranderem Baurechtzinsen, durch eine Vermietung zu decken.
    Bei einem Nein stehen für dieses Areal andere Möglichkeiten offen als Wohnungen. So könnte der M-Parc zum Beispiel für ein Freizeitangebot (Kletterhalle, Indoor-Gokart, Hallenbad ect.), Kulturangebot (Atelier, Forum, Galerie) oder als Bürofläche (Co-Working-Space, Startups) genutzt werden, um nur einige Chancen zu nennen. All diese Varianten würden keine grossen Investitionskosten (Bau von Schulraum, Passerelle über Kantonsstrasse) nach sich ziehen.
    Auch bei einem Nein, kann Ebikon finanzstarke Steuerzahler, in Form von Unternehmen, anziehen. Unter der Bedingung, dass Büroflächen auf dem Areal entstehen.
    Aus meiner Sicht steht Ebikon bei einem Nein viel mehr Möglichkeiten offen als bei einem Ja.