News weltweit
06.08.2020, 18:25 Uhr - 06.08.2020, 18:25 Uhr

IWF will den Libanon unterstützen

Nach der verheerenden Explosion in Beirut will der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land helfen - besteht im Gegenzug für ein Hilfspaket aber auf Wirtschaftsreformen. Der IWF «prüft alle Möglichkeiten, demNach der verheerenden Explosion in Beirut will der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land helfen - besteht im Gegenzug für ein Hilfspaket aber auf Wirtschaftsreformen. Der IWF «prüft alle Möglichkeiten, dem libanesischen Volk zu helfen», erklärte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Infolge der Katastrophe sei es umso dringlicher, der «tiefen wirtschaftlichen und sozialen Krise» in dem Land zu begegnen. Wegen einer Wirtschaftskrise war der Libanon bereits vor der verheerenden Explosion im Gespräch mit dem IWF für ein Rettungspaket. Der IWF verlangt für seine Kredite in der Regel weitgehende Reformen. Ausklappen
06.08.2020, 16:04 Uhr - 06.08.2020, 16:04 Uhr

DEN: Corona-Fälle in Schlachtbetrieb

In einem dänischen Schlachtbetrieb sind weitere 41 Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Fleischverarbeiter "Danish Crown" auf seiner Webseite mit. Damit sind bereits 120 der insgesamt 850 Mitarbeitenden infiziert. Der Schlachtbetrieb hat die Produktion deutlich zurückgefahren und will die Angestellten neu zweimal wöchentlich testen. In den letzten Wochen waren bereits in Schlachtbetrieben in Deutschland und in Österreich diverse Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Dies hatte eine Debatte über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Angestellten ausgelöst. Ausklappen
06.08.2020, 11:38 Uhr - 06.08.2020, 11:38 Uhr

Halbjahreszahlen: Adecco-Umsatz sinkt

Für temporär Arbeitende ist die Jobsuche mit Corona härter geworden. Das spürt auch der Personalvermittler Adecco mit Sitz in Zürich. Adecco konnte weniger Festanstellungen vermitteln, aber auch weniger Temporärstellen. Der Umsatz von Adecco ging im ersten Halbjahr 2020 auf 9,32 Milliarden Euro zurück, ein Minus von 19 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Unter dem Strich machte Adecco einen Verlust von 327 Millionen Euro, im ersten Halbjahr 2019 war es noch ein Gewinn von 292 Millionen gewesen. Ausklappen
06.08.2020, 10:14 Uhr - 06.08.2020, 10:14 Uhr

Glencore mit hohem Verlust

Dem Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat die Corona-Krise zugesetzt. Im ersten Halbjahr 2020 blieben Förderanlagen wochenlang geschlossen und die Nachfrage nach Rohstoffen ging zurück. Das zeigt sich in den Zahlen: Laut Mitteilung verzeichnete Glencore einen Verlust von 2,6 Milliarden Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 226 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Wegen der Corona-Krise verzichtet Glencore darauf, den Aktionären Dividenden auszuschütten. Die Aussichten seien nach wie vor zu unsicher. Es sei unangemessen, im laufenden Jahr eine Ausschüttung vorzunehmen, heisst es. Ausklappen
06.08.2020, 08:53 Uhr - 06.08.2020, 08:53 Uhr

Umsatzeinbruch bei Swiss

Die Corona-Pandemie hat im ersten Halbjahr 2020 Spuren im Geschäftsergebnis der Swiss hinterlassen. Der Umsatz der Fluggesellschaft ging um 55 Prozent auf 1,17 Mrd. Franken zurück. Der operativen Verlust betrug laut Mitteilung 266,4 Mio. Franken. Im ersten Halbjahr 2019 hatte die Swiss noch einen Gewinn von 245,3 Mio. Franken verzeichnet. Die Zahl der Passagiere ging im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel zurück, ebenso die Zahl der Flüge. Inzwischen sei die Nachfrage in Europa wieder grösser, schreibt die Swiss. Bis im Herbst solle der grösste Teil all jener Destinationen wieder angeflogen werden, die vor der Corona-Krise bedient wurden. Ausklappen
06.08.2020, 06:52 Uhr - 06.08.2020, 06:52 Uhr

Über 1000 neue Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1045 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen in Deutschland. Die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland steigt damit auf 213'067. Die Zahl der Todesfälle legt den Daten zufolge um sieben auf 9175 zu. Unterdessen kritisiert der Tourismusbeauftragte der deutschen Regierung kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer. «Verantwortungsvolles Reisen beginnt bereits mit der Urlaubsplanung, die in diesen Zeiten eben auch einen Corona-Test umfasst», sagte er der «Rheinischen Post». Die Kosten für einen Test gehörten grundsätzlich zu den Reisekosten und müssten nicht ersetzt werden. Ausklappen
06.08.2020, 04:35 Uhr - 06.08.2020, 04:35 Uhr

Facebook löscht Trump-Video zu Corona

Facebook hat einen Beitrag des US-Präsidenten Donald Trump wegen eines Verstosses gegen Regeln zu Corona-Informationen gelöscht. Der Beitrag enthielt einen Videoclip aus einem Interview in dem Trump behauptete, Kinder seienFacebook hat einen Beitrag des US-Präsidenten Donald Trump wegen eines Verstosses gegen Regeln zu Corona-Informationen gelöscht. Der Beitrag enthielt einen Videoclip aus einem Interview in dem Trump behauptete, Kinder seien "fast immun" gegen Covid-19. "Dieses Video enthält die falsche Behauptung, dass eine Gruppe von Menschen gegen das Virus immun sei, was einen Verstoss gegen unsere Richtlinien in Bezug auf gefährliche Fehlinformationen darstellt", sagte ein Sprecher. Wenig später wurde der Clip auch von Twitter blockiert. Es sei das erste Mal, dass Facebook einen Coronavirus-Beitrag Trumps entfernte, so der Unternehmenssprecher. Ausklappen
06.08.2020, 02:16 Uhr - 06.08.2020, 02:16 Uhr

Google: Youtube-Kanäle Chinas gelöscht

Der amerikanische Internet-Riese Google hat mehr als 2500 YouTube-Kanäle gelöscht, die in Verbindung mit China stehen. Die Kanäle seien zwischen April und Juni "im Rahmen unserer laufenden Untersuchung über koordiniertenDer amerikanische Internet-Riese Google hat mehr als 2500 YouTube-Kanäle gelöscht, die in Verbindung mit China stehen. Die Kanäle seien zwischen April und Juni "im Rahmen unserer laufenden Untersuchung über koordinierten Massnahmen zur Einflussnahme im Zusammenhang mit China" entfernt worden, um Falschinformation auf der Video-Sharing-Plattform zu verhindern, so das Unternehmen. Es habe sich vorwiegend um "Spam mit unpolitischen Inhalten" gehandelt, aber ein kleiner Teil habe sich auch mit Politik beschäftigt. Die chinesische Botschaft in den USA reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme. Ausklappen
06.08.2020, 01:13 Uhr - 06.08.2020, 01:13 Uhr

Neue US-Schritte gegen China

Die USA wollen "nicht vertrauenswürdige" chinesische Apps aus dem Online-Store von Apple entfernen. Das sagte US-Aussenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington und erklärte, der Videodienst TikTok und der KurznachrichtendienstDie USA wollen "nicht vertrauenswürdige" chinesische Apps aus dem Online-Store von Apple entfernen. Das sagte US-Aussenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington und erklärte, der Videodienst TikTok und der Kurznachrichtendienst WeChat seien "ernsthafte Gefahren". Pompeo kündigte weiter an, er werde mit dem Wirtschaftsministerium und auch anderen Behörden zusammenarbeiten um die Möglichkeiten chinesischer Cloud-Anbieter zu begrenzen. Dazu gehöre auch die Sammlung, Speicherung und Bearbeitung von Daten und sensiblen Informationen aus den Vereinigten Staaten. Ausklappen
Zentralplus Freunde

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.