Verwaltungsgericht Zug

Demission: 35 Jahre für die Zuger Justiz

Aldo Elsener hat 35 Jahre für das Zuger Verwaltungsgericht gearbeitet. (Bild: ZVG)

Das Verwaltungsgericht Zug muss einen neuen Präsidenten wählen lassen: Aldo Elsener stellt sein Amt auf nächstes Frühjahr zur Verfügung.

Der erste Arbeitstag von Aldo Elsener am Verwaltungsgericht Zug war der 1. Dezember 1988. Damals war Helmut Kohl Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und Johannes Paul II. Papst. Und in New York bereitet sich US-Präsident Ronald Reagan gerade auf den Besuch von Michael Gorbatschow vor, dem junge Generalsekretär der KP der Sowjetunion.

Seither sind 35 Jahre vergangen: Aldo Elsener begann als ausserordentlicher Gerichtschreiber und wurde 1997 Kanzleivorsteher des Verwaltungsgerichts. 2016 schliesslich wählte ihn der Zuger Kantonsrat zum Präsidenten. Elsener stellt jetzt sein Amt per 31. März 2024 zur Verfügung, weil er zu diesem Zeitpunkt das 65. Lebensjahr erfüllen wird. «Das Verwaltungsgericht, das im Kanton Zug am 1. Januar 1977 und damit erst spät eingeführt wurde, gewährleistet für die Zugerinnen und Zuger den demokratisch und rechtsstaatlich notwendigen Rechtsschutz gegenüber den staatlichen Behörden», wird Elsener in der Mitteilung zitiert

Nach Gesetz bestimmt der Regierungsrat das Datum der Ergänzungswahl für den am Verwaltungsgericht freiwerdenden Sitz. Diese Volkswahl dürfte am 26. November 2023 stattfinden, damit das Verwaltungsgericht möglichst keine Vakanz hat. Der Kantonsrat muss danach das Präsidium des Verwaltungsgerichts neu bestimmen.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Zuger Verwaltungsgerichts
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