Hochwasserschutzprojekte nehmen nächste Hürde
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Die Suhre in Sursee soll revitalisiert werden. (Bild: zvg)

Fast 11 Millionen für Luzerner Bäche Hochwasserschutzprojekte nehmen nächste Hürde

2 min Lesezeit 30.08.2019, 16:44 Uhr

Ein Sonderkredit von 4,9 Millionen Franken für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung Steibärebach in Triengen und das Projekt Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt an der Sure samt Neubau der Wehranlage für 5,9 Millionen Franken werden vorangetrieben. Die vorberatende Kommission gibt grünes Licht.

Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) stimmt dem Dekret über einen Sonderkredit Hochwasserschutz und Revitalisierung Steibärebach, Gemeinde Triengen grossmehrheitlich zu. Die Kommission unterstützt die Ziele des Projekts, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Die Ausweitung der bestehenden Durchlässe ist notwendig und die Revitalisierung verhältnismässig. 

Die Kommission begrüsst, dass mit dem Projekt der Grundwasserschutz verbessert wird. Wichtig ist für die VBK, dass die betroffene Gemeinde Triengen hinter dem Projekt steht. Die Renaturierung unterstützt zudem die Biodiversität und führt zu höheren Bundesbeiträgen. Das hilft dem Kanton Luzern beim Abbau der im Bereich Hochwasserschutz bestehenden Pendenzen. Das Verhältnis von Kosten und Nutzen stimmt.

Wehranlage führte zu Diskussionen

Weiter stimmt die VBK dem Dekret über einen Sonderkredit Hochwasserschutz und Revitalisierung der Sure sowie Neubau der Wehranlage zur Regulierung des Sempachersees, Gemeinde Oberkirch und Stadt Sursee grossmehrheitlich zu. Diskussionen gab es in Bezug auf die Dimension des Projektes, den Landverbrauch und insbesondere die Wehranlage. Ein Rückweisungsantrag zur Überarbeitung hat die Kommission jedoch klar abgewiesen. Grossmehrheitlich wird das Projekt als zweckmässig und notwendig erachtet. Die VBK stützt sich dabei auf die bisher geleistete Arbeit der beteiligten internen und externen Fachleute.

Eine Minderheit der Kommission erachtet insbesondere die Erneuerung und Automatisierung der Wehranlage als unnötig. Es wurde deshalb in Aussicht gestellt, diesem Aspekt bei der Ausarbeitung des Detailprojektes noch einmal besonderes Augenmerk zu schenken. Auch wenn sich beim Sempachersee aktuell eher Nieder- als Hochwasser als problematisch erweist und das Risiko primär beim Hofbach liegt, gilt es das Schadenspotenzial im Auge zu behalten. Das Projekt erhöht diesbezüglich den Schutz in angemessener Weise.

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