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Heuer besuchen weniger Schülerinnen Luzerner Gymnasien
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Im Herbst geht es für 3874 Lernende an Sekundarschulen weiter (Bild: Adobe Stock)

Übertritt an die Oberstufe steht bevor Heuer besuchen weniger Schülerinnen Luzerner Gymnasien

2 min Lesezeit 17.06.2020, 09:04 Uhr

Nach den Sommerferien wechseln 3874 Schülerinnen des Kantons Luzern von der Primarschule in die Sekundarstufe 1. Das Übertrittsverfahren ging trotz Corona-Krise gut über die Bühne.

Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Übertrittsquote ans Gymnasium mit 19,3 Prozent etwas tiefer (Vorjahr: 20,8 Prozent). Konkret besuchen 751 Lernende künftig ein Gymnasium. Davon sind 362 Buben und 389 Mädchen. Mit 37,42 Prozent besuchen die meisten Lernenden nach den Sommerferien die Kantonsschule Alpenquai in Luzern.

Mehr Schüler in der Sek

Dementsprechend höher liegt die Quote der Übertritte an eine Sekundarschule. Sie liegt bei 80,2 Prozent, was 3114 künftige Sekschüler ausmacht. 1165 davon beginnen eine Sekundarschule mit integriertem Modell (ISS). 1086 Lernende wechseln in ein kooperatives Sekundarschulmodell (KSS) und 863 in ein getrenntes Modell (GSS).

Im sogenannten «Integrierten Modell» besuchen Schülerinnen mit unterschiedlichem Leistungsniveau die gleiche Klasse. Beim «Kooperativen Modell» werden die Lernenden entsprechend ihren Fähigkeiten in eine Stammklasse zugeteilt. Im «Getrennten Modell» werden die Schüler gemäss ihres Niveaus auf verschiedene Schulen und Klassen verteilt – teils mit unterschiedlichen Lehrplänen.

Kaum Repetitionen der 6. Primar

Heuer repetieren neun Kinder die 6. Primarklasse. Ebenfalls treten neun Lernende in eine Sonderschule ein. Damit liegt die Anzahl Repetitionen als auch die der Eintritte in eine Sonderschule in vergleichbarem Rahmen wie im Vorjahr. 

Dr. Charles Vincent, Leiter Dienststelle Volksschulbildung, hat mit diesen Zahlen gerechnet: «Sie entsprechen unserer Einschätzung.» Trotzdem müssten die Übertritte weiterhin gut beobachtet werden. Er ist froh, dass das Übertrittverfahren trotz Corona-Krise gut abgeschlossen werden konnte. «Wir konnten die meisten Entschiede noch vor Mitte März treffen», wird er in einer Medienmitteilung zitiert.

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