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Grünes Licht für 4000er-Sport- und Eventhalle

2 min Lesezeit 17.12.2015, 12:03 Uhr

Das Luzerner Stadtparlament sagt Ja zur Pilatus Arena. Es segnet an seiner Sitzung diesen Donnerstag einen Baurechtsvertrag mit dem Investor, der Firma Eberli Sarnen AG ab. Und zwar mit 30 Ja zu 13 Nein Stimmen bei einer Enthaltung. Dagegen waren vorab Teile der SP sowie geschlossen die Grünen. Damit wird Eberli das Recht zugestanden, das […]

Das Luzerner Stadtparlament sagt Ja zur Pilatus Arena. Es segnet an seiner Sitzung diesen Donnerstag einen Baurechtsvertrag mit dem Investor, der Firma Eberli Sarnen AG ab. Und zwar mit 30 Ja zu 13 Nein Stimmen bei einer Enthaltung. Dagegen waren vorab Teile der SP sowie geschlossen die Grünen. Damit wird Eberli das Recht zugestanden, das Grundstück auf dem Krienser Mattenhof gleich neben der Allmend für 18 Millionen Franken von der Stadt zu kaufen. Unter dem Strich würden dadurch knapp 13,5 Millionen Franken in die Kassen der Stadt fliessen. Dieser Buchgewinn müsste für künftige Landkäufe verwendet werden.
 
Zuerst muss Eberli aber aufzeigen, ob das Projekt überhaupt finanziert werden kann. Das ist knifflig, weil die 30-Millionen-Halle nur durch das auf dem gleichen Areal geplanten 80-Meter-Hochhaus querfinanziert werden kann. 20 Millionen sollen durch den Mehrwert des Hochhauses für die Finanzierung der Halle zustande kommen. Den Rest sollen Private, Kanton und Bund aufbringen. Gelingt Eberli der Nachweis der Finanzierung innert zehn Jahren nicht, ist das Projekt gestorben und das Grundstück auf dem Krienser Mattenhof fällt an die Stadt zurück. Eberli zahlt nun der Stadt pro Jahr 100’000 Franken, und zwar so lange, bis feststeht, ob die Pilatus Arena gebaut werden kann. Erst falls dies Tatsache ist, geht das Areal definitiv an Eberli über. Die gesamte Überbauung würde nebst der Pilatus Arena auch Wohnungen und Büros beinhalten und rund 200 Millionen Franken kosten.
 
Allerdings kann auch das Volk mitreden. Am 28. Februar stimmt es über den Kaufrechtsvertrag ab. Anschliessend muss sich auch die Krienser Politik und, je nach dem ob das Referendum ergriffen wird, auch noch die Krienser Bevölkerung damit auseinander setzen.
 
Frühstmögliche Eröffnung könnte 2019 sein.

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