«Für die Einwohner Wolhusens ist die aktuelle Situation eine Zumutung»
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Peter Galliker: «Ein politisches Mandat kann ich mir derzeit nicht vorstellen.» (Bild: hch)

Peter Galliker im Monatsinterview «Für die Einwohner Wolhusens ist die aktuelle Situation eine Zumutung»

11 min Lesezeit 3 Kommentare 30.03.2014, 05:00 Uhr

Als Chef von 2’300 Mitarbeitenden zählt Peter Galliker nicht nur zu den 10 grössten Zentralschweizer Arbeitgebern, sondern beeinflusst die Verkehrspolitik im Hintergrund massgeblich mit. Wir sprachen mit dem 51-jährigen CEO der Galliker Transport AG über Auszeichnungen, die regionale Verkehrspolitik, seine zahlreicher werdenden Auftritte und nächtliche Warentransporte.

zentral+: Sie wurden beim Engadiner letzte Woche 756. Zufrieden?

Peter Galliker: (lacht) Sehr zufrieden sogar, da ich seit über 35 Jahren nicht mehr auf Langlaufski stand und vorher keinerlei Erfahrung mit Skating-Ski hatte. Es war ein spontaner Entscheid, der erst am Vortag des Ski-Marathons fiel.

zentral+: Ein anderes erfreuliches Ereignis erlebten Sie Anfang Jahr, als Ihr Unternehmen den ersten Luzerner IV-Award entgegennehmen durfte. Waren Sie selbst überrascht?

Galliker: Es war für mich schon sehr überraschend, einen Award zu gewinnen, für den man sich nicht beworben hat und von dem ich auch nicht wusste, wofür ich genau ausgezeichnet werde. Ich musste mich auch erst schlau machen und es hat mich beeindruckt, dass wir in den letzten zehn Jahren insgesamt 120 Personen bei der Eingliederung unterstützen konnten.

zentral+: Nun muss ein Unternehmer auch betriebswirtschaftlich denken, nicht nur karitativ. Rechnet sich dieses Engagement auch finanziell?

Galliker: Ja. Es ist natürlich nicht so, dass wir alle Personen bei uns beschäftigen konnten, häufig haben wir auch Empfehlungen zu möglichen Beschäftigungen der Personen abgegeben. Gegen 30 der 120 Personen sind aber bei uns geblieben.

Zur Person

Peter Galliker ist seit 2006 CEO der Galliker Transport AG. Er ist 51-jährig, Vater von zwei Söhnen und mit seiner Familie in Nebikon wohnhaft.

Die Galliker Transport AG gehört zur 1918 in Luthern gegründeten Galliker Holding. Seit 1980 hat das Unternehmen den Sitz in Altishofen und ist mit 17 Niederlassungen in sechs Ländern vertreten. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen 2'300 Mitarbeitende.

zentral+: Hört man einem anderen prominenten Transportunternehmer zu, Ulrich Giezendanner, dann gewinnt man den Eindruck, ein Transportunternehmer könne in der Schweiz kaum kostendeckend arbeiten. Sie verstehen sich sogar als globalen Dienstleister. Wie ist das möglich?

Ausländische «Galliker-Lastwagen»

Galliker: Ich muss hier etwas präzisieren. 80 Prozent unseres Umsatzes resultieren aus dem nationalen Geschäft. Mit unseren sechs Niederlassungen im Ausland versuchen wir einen international sehr hohen Standard zu bieten. Der Kunde ist bereit, für eine qualitativ hochwertige Dienstleistung aus einer Hand einen etwas höheren Preis zu zahlen. Dies funktioniert in der Automobillogistik so und auch für Dienstleistungen zwischen den Benelux-Ländern, der Schweiz und Italien, wo wir unseren Fokus haben. In einem internationalen Massengeschäft hingegen könnten wir nicht erfolgreich sein.

zentral+: Dennoch sind auch Galliker-Lastwagen mit ausländischen Nummernschildern unterwegs.

Galliker: Rund 160 unserer etwa 1’000 Chauffeure stammen aus der Slowakei und bedienen das Westeuropa-Geschäft. International hatten wir in unserer angestammten Form in gewissen Bereichen mit Kostenlimiten zu kämpfen. Wir mussten uns anpassen. Dies hat jedoch nichts mit dem nationalen Geschäft zu tun; in der Schweiz wäre die Beschäftigung von im Ausland wohnhaften Chauffeuren auch gar nicht erlaubt.

zentral+: Hat Swissness im Transportgeschäft überhaupt noch einen Stellenwert?

Galliker: Ja, durchaus. Aktuell hat zum Beispiel ein renommiertes Zentralschweizer Unternehmen in der Ausschreibung zu einem Auftrag vorgegeben, zu mindestens 50 Prozent Schweizer Fahrer zu wollen. Gleichzeitig war das Unternehmen bereit, die entsprechenden Mehrkosten zu tragen.

«Man soll auf den Strassen nie einen schmutzigen Galliker-Lastwagen sehen»

zentral+: Die Firma Galliker gibt sich viel Mühe beim Erscheinungsbild. Wir hörten, Sie beschäftigen mehrere Angestellte, um die Lastwagen über Nacht millimetergenau ausgerichtet zu parkieren.

Galliker: Richtig. Unser Erscheinungsbild soll Qualität und eine gute Organisation vermitteln. Wir stehen für Logistik, und da möchten wir die Ordnung auch visuell vermitteln. Doch das Einparkieren ist natürlich kein Vollzeitjob für die Leute. Ebenso sollen die Leute auf den Strassen nie einen schmutzigen Galliker-Lastwagen sehen.

Wir verstehen dies ebenso wie den IV-Award als Soft-Faktor, der in der Schlussbewertung, ob wir einen Auftrag erhalten oder nicht, durchaus ein gewisses Gewicht erhalten kann. Es ist so, dass wir immer noch als reines Transportunternehmen gesehen werden, obwohl von unseren 2’300 Mitarbeitenden nur 1’000 als Lastwagenchauffeure tätig sind.

zentral+: Sie selbst treten in letzter Zeit zunehmend öffentlich in Erscheinung. Eine Podiumsveranstaltung im Februar im Verkehrshaus, öffentliche Auftritte im Zusammenhang mit dem Gewinn eines Awards, Sie haben sich gegen die Steuererhöhungen des Kantons Luzern ausgesprochen, und Ende März werden Sie zusammen mit dem Luzerner Regierungsrat Robert Küng auftreten. Drängt es Sie in die Politik, so wie Ihren Vater einst?

Galliker: Ihre Wahrnehmung stimmt, ich trat zuletzt etwas aus dem Hintergrund heraus. Dies aber eher im Sinne eines Lobbyings oder als Inputgeber. Ich möchte mich bei Geschäften, die unsere Aktivitäten betreffen, engagieren, sei dies nun bei der Industrie- und Handelskammer oder bei Verkehrsthemen generell.

Einstieg in die Politik?

zentral+: Politische Ambitionen hegen Sie derzeit keine? Sie liessen sich ja kürzlich mit der SVP-Spitze und -Übervater Christoph Blocher ablichten.

Galliker: (lacht) Nein, es gab zwar immer wieder Anfragen, doch ein politisches Mandat kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Als CEO muss ich mich voll und ganz dem Unternehmen widmen. Ich finde es jeweils eher befremdlich, wenn Leute mit verantwortungsvollen Aufgaben in einem gewissen Alter ganz andere Wege einschlagen. Meine Prioritäten liegen klar bei der Familie und dem Geschäft.

Der Besuch der SVP-Spitze in unserem Unternehmen entstammt aus einem Kontakt mit Franz Grüter, den ich im Militär kennen und persönlich schätzen lernte. Als Luzerner SVP-Präsident organisierte er die SVP-Mitgliederversammlung in der Region. So kam es zur Besichtigung unseres Unternehmens. Zwar war mein Vater in der CVP, doch ich glaube, dass es in jeder Partei gute und fähige Leute gibt und möchte hier auch entsprechend offen sein.

«Die Aussage von Baudirektor Robert Küng, dass die Umfahrung Wolhusen nicht erforderlich sei, hat mich etwas befremdet»

zentral+: Sie sind Mitglied der IG Umfahrung Wolhusen. Kritiker bemängeln, mit der Umfahrung Süd könne Wolhusen kaum entlastet werden. Selbst Baudirektor Robert Küng zeigt sich skeptisch.

Galliker: Die Aussage von Robert Küng, dass die Umfahrung nicht erforderlich sei, hat mich etwas befremdet. Es ist leider so, dass der Regierungsrat mit seinen Projekten Tiefbahnhof und dem Seetalplatz andere Prioritäten gesetzt hat. Für die Einwohner Wolhusens ist die Situation zu Stosszeiten derzeit eine Zumutung. Wir sind davon direkt betroffen, nachdem wir 2008 Imbach Logistik in Schachen übernehmen konnten. Damit sind wir auch Mitverursacher des Verkehrs dort und haben eine gewisse Verantwortung.

zentral+: Nur, kann und soll sich der Kanton Luzern die 100 Millionen Franken für die Umfahrung leisten? Das Verhältnis zwischen Nutzen und Kosten der Umfahrung sei ja auch eher ungünstig.

Galliker: Klar, wir haben Nein gesagt zur Erhöhung des Vignettenpreises, und auch die LSVA-Gelder werden teilweise zweckentfremdet. Damit fehlen Mittel für die Strasse. Für uns stellt sich die Frage, wo der Leidensdruck wie gross werden darf.

Wie realistisch ist Umfahrung Wolhusen?

zentral+: Es gibt ja auch noch andere neuralgische Staustellen im Kanton, beispielsweise Sursee oder der Autobahnabschnitt zwischen Buchrain und Luzern.

Galliker: Es ist mir natürlich auch klar, dass ein Knoten Buchrain aufgrund der Anzahl vom Stau betroffener Fahrzeuge prioritär behandelt werden müsste. Ich habe jedoch auch gelernt, dass man in der Politik frühzeitig Signale senden muss und ein Problembewusstsein schaffen sollte, um eines Tages gehört zu werden. Wir sind auf der Liste der Vorhaben ja irgendwo auf Platz 200…

zentral+: Sie haben es erwähnt, die Umfahrung ist im Topf C des Strassenbauprogrammes, wird also in absehbarer Zeit wohl nicht realisiert. Haben Sie dennoch Hoffnung, dass sie in absehbarer Zeit angegangen wird?

Galliker: Ich bin zwar generell eher optimistisch. Doch hier glaube ich nicht daran, nein.

zentral+: Im Hinterland wird regelmässig bemängelt, man werde vom Kanton zu wenig gefördert und stattdessen als Grünreservat behandelt.

Galliker: Wir müssen schauen, dass nicht alle Jungen abwandern. Man kann nicht nur die Ballungszentren fördern. Unsere Firma profitiert jedoch in gewisser Weise von der Situation. Viele unserer Mitarbeitenden kommen aus dem Luzerner Hinterland, weil sie bei uns in der Region einen guten Arbeitsplatz vorfinden. Das ist wohl sogar eines der Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens, dass wir hier noch Leute finden, die anpacken können und leistungsbereit sind. Anders als viele Junge, die heute ihre Freizeitaktivitäten über alles stellen.

zentral+: 2009 mussten Sie wegen der Wirtschaftskrise von 850 Fahrzeugen deren 50 stilllegen und ähnlich viele Mitarbeitende abbauen. Wie haben Sie die Krise im Unternehmen erlebt?

Galliker: Wir hatten das Glück, einen grösseren Teil der Personen über natürliche Abgänge kompensieren zu können. Unsere gute Diversifizierung hat uns dabei geholfen. Wir konnten einzelne Mitarbeiter intern in anderen Betriebszweigen weiter beschäftigen. Es mussten jedoch auch Entlassungen ausgesprochen werden. In solch schwierigen Zeiten trifft es vorab Personen, welche den in sie gestellten Anforderungen nicht immer voll und ganz gerecht werden konnten oder wollten. Im Bereich Cargo Logistics haben wir in dieser Zeit die Transportvolumen eines unserer kleineren Filialbetriebe in die entsprechende Abteilung in Altishofen integriert. Dadurch haben sich die Auslastungsquoten zum Besseren gewendet. 

«Mein Vater sagt immer, er wolle für Generationen bauen» 

zentral+: Sie haben in den letzten Jahren viel gebaut und planen auf 11’650 Quadratmetern ein Car-Terminal. Gleichzeitig erstellen Sie ein neues Logistikzentrum für 65 Millionen Franken. Dann lässt sich mit dem Transportgewerbe also doch Geld verdienen, wenn Sie so viel investieren möchten?

Galliker: Ein Teil davon ist natürlich fremdfinanziert. Glücklicherweise konnten wir als Unternehmen einen gewissen Substanzwert aufbauen, so dass dies trotz verstärkter Regulierung funktioniert. Es ist halt leider ein Handicap unserer Branche, dass Wachstum immer mit einem grossen Flächenbedarf verbunden ist. Kommt hinzu, dass wir nachhaltig bauen wollen, was sich über die Jahre betriebswirtschaftlich durchaus rechnet. Mein Vater sagt immer, er wolle für Generationen bauen.

zentral+: Wo sehen Sie die Grenzen der Expansion?

Galliker: Nach Umsetzung der beiden Bauprojekte verfügen wir in Altishofen nur noch über sehr geringe Landreserven. Daher ist ein grösseres Wachstum an unserem Hauptsitz weitgehend ausgeschlossen. Allerdings sollte der Platz bis auf weiteres ausreichen. Wir könnten zwar im Raum Oensingen oder in der Westschweiz erweitern. Lieber aber wollen wir unsere Aufträge hier umsetzen, nur schon aus Distanzgründen.

zentral+: Befragt man Personen aus der Region, hört man nur Gutes über Sie und Ihr Unternehmen. Ist Ihnen das nicht schon fast unheimlich?

Galliker: Das macht mir natürlich Freude. Es ist auch eine Auszeichnung. Wir sind ein Familienunternehmen und damit weniger dem schnellen Gewinn verpflichtet. Das ermöglicht es uns, anders zu investieren, nachhaltig und werterhaltend zu arbeiten. Und auch dem Chauffeur mal ein etwas besseres Fahrzeug ermöglichen zu können.
Generell veränderte sich die Arbeit im Geschäftsleben in den letzten Jahren sehr. Es wurde intensiver, anspruchsvoller aber auch oberflächlicher. Umso wichtiger ist es uns, die Bodenhaftung nicht zu verlieren und eine gesunde Nähe zu den Mitarbeitenden zu haben, auch privat mal ein paar Worte zu wechseln.

Wunsch nach zweiter Röhre am Gotthard

zentral+: Sie unterstützen den bundesrätlichen Vorschlag für eine zweite Gotthard-Röhre. Vor kurzem wurde bekannt, dass dieser finanziell die weniger sinnvolle Lösung sei. Erscheint es da sinnvoll, weiterhin auf die zweite Röhre zu setzen?

Galliker: Nach der Nationalratsdebatte war ich etwas erstaunt, dass die Kosten so hoch gewichtet werden. Es geht ja auch um die Sicherheit, die durch eine richtungsgetrennte Röhre deutlich besser wird. Da frage ich mich schon, welchen Wert ein Menschenleben haben darf. Wenn man ein wenig logisch denkt, dann bleibt uns gar nichts anderes übrig als der Bau einer zweiten Röhre, auch aus Rücksicht auf die nächsten Generationen. 

zentral+: Glauben Sie, dass man dem Druck der EU wird standhalten können, die zweite Röhre dauerhaft zu eröffnen?

Galliker: Einerseits hat das Schweizer Volk bei der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative bewiesen, dass es durchaus gewillt ist, dem Druck der EU standhalten zu wollen.
Anderseits denke ich, dass man sich auch die Option einer Spurerhöhung durch den Gotthard offen halten muss. Es gibt durchaus auch im Kanton Uri Leute, die eine gut funktionierende Kombination von Schiene und Strasse wollen.

zentral+: Die Transportbranche erwähnte, dass man ein unrealistisches Verlagerungsziel habe. Auch Ihr Vater sagte, die Auswirkungen der LSVA zu Gunsten der Bahn seien gering. Wie ist Ihre Sicht?

Galliker: Das sind zuletzt auch rein logistische Gründe. Transportiere ich mit der Bahn, benötigen wir dafür rund doppelt so lange wie auf der Strasse. Für Chiasso bis Basel sind es sechs statt nur drei Stunden.

«Ich kann gut verstehen, dass die Aktivisten der Alpeninitiative unzufrieden sind»

zentral+: Dennoch haben 2012 rund 1,2 Millionen Lastwagen die Schweizer Alpen durchfahren. Das gesetzliche Verlagerungsziel von total 650’000 alpenquerenden Lastwagenfahrten bis 2018 wird also weiterhin deutlich verfehlt. Ist es aus Ihrer Sicht zulässig, einen in der Verfassung definierten Gesetzesauftrag einfach zu ignorieren?

Galliker: Ich kann gut verstehen, dass die Aktivisten der Alpeninitiative unzufrieden sind. Gleichzeitig muss man auch sehen, dass seit der Annahme der Initiative sowohl Bevölkerung wie auch unser Wohlstand zugenommen haben, was zu Mehrverkehr führt.

Lockerung des Nachtfahrverbotes

zentral+: Sie treten ein für eine Lockerung des Nachtfahrverbotes und lassen jede Nacht 25 LKWs fahren. Zukünftig sollen es noch mehr werden. Weshalb dieser Trend?

Galliker: Aktuell treffen Güterverkehr und Personenverkehr morgens zu einer kritischen Zeit zusammen. Könnten die Lastwagen eine Stunde früher los, würde dies an neuralgischen Stellen zu deutlich weniger Stau führen. Ich plädiere dafür, dass wir zumindest die Autobahnen und deren Zufahrten liberalisieren. Da wir heute nur noch sogenannte Flüsterlastwagen einsetzen, würde dies kaum jemanden stören, wenn wir um vier statt um fünf Uhr morgens los dürften.

zentral+: Sie transportieren in der Nacht auch Joghurts, die mehrere Wochen oder gar Monate haltbar sind. Ist da eine Ausweitung überhaupt nötig, wenn die Ausnahmebewilligungen heute schon sehr lasch vergeben werden?

Galliker: Man muss unterscheiden zwischen Verkaufs- und Ablaufdatum. Es gibt bei Frischprodukten die sogenannte weisse Linie mit Milchprodukten wie Joghurt, Frischkäse, Milch etc., die ein sehr kurzes Verkaufsdatum haben. Diese Produkte transportieren wir rund um die Uhr zusammen mit Früchten, Gemüse, Fleisch etc. Aus logistischen Gründen macht es natürlich Sinn, wenn alle Frischprodukte zusammen transportiert und die Gestelle gemeinsam befüllt werden können.

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3 Kommentare
  1. André Kirchhofer, 02.04.2014, 07:54 Uhr

    Spannendes Interview! Es ist beeindruckend: Die Firma Galliker hat über Generationen hinweg ein Top-Unternehmen mit Vorbild-Charakter für die ganze Schweiz aufgebaut. Dank klaren Werten, konsequenter, seriöser Arbeit und viel Bodenhaftung. Davon profitiert die ganze Region!

    Überhaupt: Das Schweizer Transportgewerbe verdient Dank und Anerkennung. Tagtäglich werden hier Spitzenleistungen erbracht. Von Unternehmern, Angestellten und Chauffeuren. Zugunsten von Wirtschaft und Bevölkerung. Frisches Brot und Gemüse, Benzin an Tankstellen, Materialien auf den Baustellen, Kehrrichtentsorgung – dies funktioniert nur dank Nutzfahrzeugen. Deshalb: Ein Merci an unsere «Lastwägeler»!

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  2. Leo Nauber, 01.04.2014, 13:20 Uhr

    Philipp Federer schreibt «Der Transporteur mischt sich in die Verkehrspolitik ein und behauptet zu wissen, was in Wolhusen gut ist. «. Ich weiss es auch nicht und will mich dazu nicht äussern. Aber bei Äusserungen wie der zitierten frage ich mich schon, woher weiss denn der Autor, dass er und nicht der andere richig(er) liegt? Absolutismus, Dogmatismus predigende Leute sind für mich, aus meiner Sicht, gefährliche Leute, denen ich ALLEN mit grosser Skepsis begegne.

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  3. Philipp Federer, 30.03.2014, 17:28 Uhr

    Der Transporteur mischt sich in die Verkehrspolitik ein und behauptet zu wissen, was in Wolhusen gut ist. Das nehme ich zur Kenntnis. Er soll bitte meinen Blogbeitrag lesen. Dann wird er sehen, die Umfahrung ist eine Augenwischerei. Ich schrieb:»Das heisst, für 100 Millionen kann Wolhusen maximal 20 Prozent entlastet werden an vielleicht 20 Tagen im Jahr. Dieses schlechte Kosten-Nutzen-Verhältnis verführte die Planer zu noch grösseren Strassenbauvorhaben.» Danach wollten die Behörden drei Tunnel, was damals geschätzte 800 Millionen kostete. Eine Röhre entlastet das Dorf nicht, schrieb der Gemeinderat. Nun will der Transporteur sie trotzdem, vor allem für sich!

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