Finanzausgleich: Zug zahlt nächstes Jahr gleich viel
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Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler. (Bild: wia)

Niveau von 2019 wird gehalten Finanzausgleich: Zug zahlt nächstes Jahr gleich viel

1 min Lesezeit 26.08.2019, 12:09 Uhr

Mit 329 Millionen Franken wird der Kanton Zug 2020 etwa gleich viel in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) einzahlen wie 2019. Die Pro-Kopf-Belastung von 2685 Franken sei immer noch exorbitant, klagt der Finanzdirektor.

Die von den Kantonen angestossene Reform der Berechnung wirke sich dämpfend auf die künftigen Zuger Zahlungen aus, hofft der Kanton Zug in einer Medienmitteilung.

Doch im Moment ist das noch nicht zu spüren – nächstes Jahr muss er gleich viel zahlen wie 2019. Der Kanton Zug trage «stattliche 329 Millionen Franken» zum NFA bei, schreibt dieser.

Die Berechnungsgrundlagen für die NFA-Beiträge 2020 beruhen auf dem Dreijahresdurchschnitt der Bemessungsjahre 2014, 2015 und 2016.

Das heisst: Pro Kopf sind das 2685 Franken. Mit diesem Beitrag, der rund 90 Prozent über jenem des Zweitplatzierten liegt, leiste Zug den höchsten Betrag aller Kantone.

Die jährlichen NFA-Zahlungen seien für Zug eine grosse Belastung, heisst es in der Mitteilung. Deshalb sei es sehr zu begrüssen, dass auf Bundesebene die Notwendigkeit für eine Reform des geltenden Bundesgesetzes über den Finanz- und Lastenausgleich erkannt wurde.

«Der vom Bundesparlament angenommene Kompromissvorschlag der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) sorgt für mehr Fairness im Finanzausgleich, ohne dabei sämtliche Fehler auszuräumen», kritisiert der Kanton Zug. Immerhin werde die bisher stetig steigende Entwicklung der Zuger Zahlungen gedämpft.

Der von den Kantonen grossmehrheitlich unterstützte Kompromiss sei eine wichtige Stütze für den nationalen Zusammenhalt.

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