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Diese Räumlichkeiten braucht die Volksschule der Stadt Luzern
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Primarschüler beim Schreiben eines Tests. (Symbolbild: Diana Drubig)

So sollen die Vorgaben des Kantons erfüllt werden Diese Räumlichkeiten braucht die Volksschule der Stadt Luzern

2 min Lesezeit 12.03.2019, 11:00 Uhr

Im Raumprogramm 2019–2024 der Volksschule zeigt der Stadtrat auf, was für Räume es braucht und wie gross diese sein müssen. Das Raumprogramm ist die Grundlage für eine gesamtstädtische Schulraum-Entwicklungsstudie.

Das Raumprogramm, das der Stadtrat voraussichtlich am 11. April 2019 dem Grossen Stadtrat zur Kenntnisnahme unterbreitet, gibt einen Überblick über die Entwicklungen der Volksschule und zeigt auf, wie sich diese auf die Räume der Volksschule auswirken.

Auf dieser Grundlage wurden die Raumstandards aktualisiert und das Raumprogramm für künftige Schulhausneubauten und Schulhaussanierungen definiert. Berücksichtigt wurden dabei auch die Bedürfnisse der schul- und familienergänzenden Betreuung.

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Schulen fürs Quartier öffnen

Der Stadtrat zieht aus dem Raumprogramm folgende Schlussfolgerungen: Wenn immer möglich sollen grosse Schulanlagen mit 15 und mehr Abteilungen in kleinere Einheiten unterteilt werden. Gruppenräume sollten bei den Klassenräumen oder in der Nähe angesiedelt sein.

Um fächerübergreifende Projekte zu fördern, sollten auch die Fachräume mit gestalterischer Ausrichtung wie zum Beispiel Werkräume oder Räume für textiles Gestalten nahe beieinander liegen. Ausserdem sollen wo immer möglich Schulbibliotheken in den Betreuungsbereich integriert werden. Dadurch könnten Spitzenbelegungen in der Betreuung abgefedert werden.

Langfristige Planung

Um die Bestrebungen zu unterstützen, die Schule fürs Quartier zu öffnen, sollten dafür geeignete Räume wie Aula, Bibliothek, Werkräume sowie Turnhallen zentral im Erdgeschoss situiert werden. Der Stadtrat will die Sanierungen von Schulanlagen so planen, dass die integrativen Unterrichtsformen unterstützt werden und die Betreuungsangebote in der Schulanlage oder in unmittelbarer Nähe realisiert werden können.

Das Raumprogramm 2019–2024 ist auch die Grundlage für eine gesamtstädtische Schulraum-Entwicklungsstudie, die der Stadtrat in Auftrag gegeben hat und die seit Oktober 2018 erarbeitet wird. Ziel ist es, aufgrund der demographischen Entwicklung die künftigen Bedürfnisse an die Schul- und Betreuungsräume abzuleiten und so eine langfristige Planung zu ermöglichen.

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