Die Vogelgrippe ist im Anflug auf Luzern
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Bei Hühner kommt es zu einem Rückgang der Legeleistung, wenn sie sich mit der Vogelgrippe anstecken. (Bild: Symbolbild Wikipedia)

Geflügelhalter aufgepasst Die Vogelgrippe ist im Anflug auf Luzern

2 min Lesezeit 15.01.2021, 12:12 Uhr

Der Kanton Luzern warnt Geflügelhalter vor der Vogelgrippe. Nach heutigem Kenntnisstand ist sie nicht auf den Menschen übertragbar. Geflügelhaltungen sollten aber speziell geschützt werden.

Am Bodensee wurde vor wenigen Tagen der erste Fall von Vogelgrippe bei einem Schwan in dieser Saison nachgewiesen. Grund genug, dass die Behörden davon ausgehen, dass das Virus auch die Zentralschweiz erreicht.

Laut einer Mitteilung des Kantonstierarztes sei der «stark krank machende Virus-Subtyp H5» nachgewiesen worden. Nach aktuellem Wissensstand ist die aktuelle Vogelgrippe für Menschen ungefährlich.

Tiere, die mit dem Virus angesteckt sind, weisen Atemschwierigkeiten auf. Bei Hühnern kommt es zu einem Rückgang der Legeleistung. Im Kopfbereich sind zudem Schwellungen zu beobachten, die Tiere wirken träge.

Hausgeflügel vor Wildvögeln schützen

Tierhalter sollten nun das Hausgeflügel schützen. Wichtig dabei ist, Kontakte mit Wildvögeln zu vermeiden. Wer Hühner, Gänse oder Enten besitzt, der sollte folgende Punkte beachten.

  • Füttern und Tränken nur in für Wildvögel nicht zugänglichen Stallungen
  • Strikte Einhaltung der Biosicherheitsmassnahmen: Vor dem Betreten der Stallungen Schuhwechsel, Überkleid für die Stallung und vorgängige Händedesinfektion
  • Freilandhaltung und Weideauslauf sind weiterhin möglich (jedoch ohne explizite Fütterung draussen). Es sind Vorbereitungen zu treffen, um die Tiere gegebenenfalls in einem geschützten Aussenbereich zu halten. Bestehende Gitter sind auf Löcher zu überprüfen.
  • Insbesondere Hobby-Geflügelhalterinnen und -halter werden darauf hingewiesen, dass die Registrierung von Geflügelhaltungen obligatorisch ist.

Wer tote Wildvögel findet, sollte diese nicht berühren. Die Tiere sollen der Wildhut, dem kantonalen Veterinärdienst oder der Polizei gemeldet werden.

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