Die Stadt Zug erhält neue Leih-E-Bikes
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Stadtrat Urs Raschle und Stadtökologe Walter Fassbind auf den neuen Bikes (Bild: Stadt Zug)

Nach Rückzug der bisherigen Anbieter Die Stadt Zug erhält neue Leih-E-Bikes

2 min Lesezeit 17.06.2020, 12:38 Uhr

Zwei Verleiher von E-Bikes und E-Scootern haben sich aus der Stadt Zug zurückgezogen. Nun hat der Stadtrat zwei neuen Anbietern eine Bewilligung erteilt. Einer davon ist ein Schweizer Start-up-Unternehmen.

Dem Fuss- und Veloverkehr kommt in der städtischen Mobilität eine wesentliche Bedeutung zu, schreibt die Stadt Zug in einer Medienmitteilung. Deshalb habe der Stadtrat bereits im Februar des vergangenen Jahres die ersten Bewilligungen für Anbieter von Leihvelos und Trottinette erteilt.

Bis anhin waren der E-Bike-Anbieter Smide und der E-Trotti-Verleiher Circ für das Angebot zuständig. Nun haben sie ihre Zusammenarbeit mit der Stadt Zug beendet. Neu stehen dafür 20 E-Bikes von AirBie und ab dem 1. Juli 100 E-Trottis von TIER zum Ausleihen bereit.

Bisherige Erfahrungen fliessen ein

Wie schon bei Smide und Circ werden die Fahrzeuge im sogenannten Freefloating-System angeboten. Heisst: Die Räder können nach Gebrauch an einem beliebigen Ort abgestellt werden. Stadtrat Urs Raschle sagt dazu: «Die bisherigen Erfahrungen – insbesondere im Zusammenhang mit dem geordneten Abstellen von E-Trottis – sind in die neuen, verschärften Bewilligungen eingeflossen.»

Dazu zählt unter anderem, dass die Kunden per App auf eine konkrete Nutzung hingewiesen und aufgefordert werden, für das Abstellen der Fahrzeuge öffentliche Veloparkieranlagen zu nutzen. 

Zuschlag für Schweizer Start-up

AirBie, ein Zürcher Start-up-Unternehmen, hat mit dem Smart-Bike-Lock ein spezielles Schlosssystem für Velo-Verleiher entwickelt. In der Stadt Zug betreibt AirBie das gesamte System: sowohl die E-Bikes, wie auch die Software der Smart-Bike-Locks und die App, mit der sich die Schlösser steuern lassen.

Die E-Bikes stammen vom Schweizer Marktführer FLYER. Der E-Scooter-Anbieter TIER ist europaweit in 50 Städten aktiv, unter anderem auch in Zürich, Basel und Winterthur.

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