Polizei informiert in den nächsten Tagen weiter Die Fragezeichen zum tödlichen Unfall in Ibach bleiben

2 min Lesezeit 07.08.2017, 11:26 Uhr

Kannten sich die drei Polen und die verhafteten Fahrer? Ging es um eine Abrechnung im Milieu: Nach dem tödlichen Unfall auf der Reusseggstrasse in Luzern bleiben grosse Fragezeichen. Die Luzerner Polizei zeigt sich derzeit noch zugeknöpft, derzeit werden weiterhin Aussagen geprüft.

Nach dem schweren Unfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Reusseggstrasse in Luzern, bei dem eine Person starb und zwei weitere Personen verletzt wurden, bleiben einige Fragezeichen (zentralplus berichtete). Etwa, ob sich die zwei Festgenommenen und die Unfallopfer kannten oder ein Zusammenhang mit dem Strassenstrich in Ibach besteht.

Polizei prüft Aussagen der Festgenommenen

Fest steht bisher, dass die Männer im Alter von 37, 38 und 44 Jahren um Polen handelt und sie erst kürzlich in die Schweiz gekommen sind. Sie lebten beim Bekannten in einer Luzerner Vorortgemeinde. Der 44-Jährige, der noch an der Unfallstelle verstarb und seine beiden Kollegen waren offenbar im Autohandel tätig. Sie waren zu Fuss in Richtung Seetalplatz unterwegs, als sie von einem silbernen Personenwagen erfasst wurden. Das mutmassliche Unfallfahrzeug, ein silberner Personenwagen, und zwei Männer wurden nach einer Grossfahndung am Sonntagvormittag in der Luzerner Agglomeration festgenommen.

Die Polizei will sich erst zu einem späteren Zeitpunkt weiter zum Vorfall äussern: «Wir hoffen morgen oder übermorgen weiter über den Hintergrund des tödlichen Unfalls informieren zu können», sagt der Luzerner Polizeisprecher Urs Wigger.

«Derzeit überprüfen wir die Aussagen der Festgenommenen. Beispiel wird untersucht, ob die Informationen der Verhafteten kongruent sind und ob es sich beim silbrigen Personenwagen tatsächlich um das Unfallfahrzeug handelt.» Unterrichtet vom Unfall wurde die Polizei laut Wigger von einer Drittperson. Ob es Zeugen gibt, verrät der Polizeisprecher nicht.

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