Die AWG sieht die Gastronomie als Bauernopfer
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Schliessung der Gastronomie könnte für viele existenzbedrohen sein (Bild: uus)

Dankbar für Verlängerung der Kurzarbeit Die AWG sieht die Gastronomie als Bauernopfer

1 min Lesezeit 18.12.2020, 16:21 Uhr

Die Gastronomie sowie der Tourismus müsse in Luzern als Bauernopfer des öffentlichen Drucks nach einem Lockdown herhalten. Die AWG geht davon aus, dass dieser Eingriff für viele Gastronomiebetiebe existenzbedrohend sein kann.

Die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft (AWG), ein Netzwerk für Gewerbler mit 490 Mitglieder, habe Respekt vor den schwierigen Entscheidungen, die der Bundesrat fällen musste, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Sie gehöre weder zu den «Lockdown-Turbos» noch den unverantwortlichen Verharmlosern.

Die AWG Luzern habe Verständnis, dass aus Rücksicht auf die Funktionsfähigkeit der Spitäler Massnahmen nicht zu umgehen sind. Dass ausgerechnet Gastronomie und Tourismus geschlossen werden, ist nur schwer nachvollziehbar. So schreibt die AWG, dass bis jetzt wissenschaftlich kaum nachgewiesen werden, dass die Gastronomie für die Grossen Ansteckungen sorgt. Zusätzlich haben die Cafés und Restaurants sehr gute und aufwändige Schutzkonzepte realisiert.

Die AWG begrüsse jedoch, die vom Bundesrat angekündigte Verlängerung der Kurzarbeit und weitere Anpassungen wie etwa der Härtefallfonds des Kantons.

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