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Deshalb lagen 50 Menschen auf dem Boden beim Jesuitenplatz
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In Luzern setzten rund 50 Menschen ein Zeichen gegen Rassismus. (Bild: zvg)

Luzern: Flashmob gegen Rassismus Deshalb lagen 50 Menschen auf dem Boden beim Jesuitenplatz

1 min Lesezeit 6 Kommentare 05.07.2020, 09:05 Uhr

In verschiedenen Städten in der Schweiz haben am Samstagnachmittag mehrere hundert Menschen gegen Rassismus demonstriert. In Luzern haben sich rund 50 Personen für knapp neun Minuten auf den Jesuitenplatz hingelegt.

Am Samstag fand gleichzeitig um 14 Uhr in sieben verschiedenen Städten der Schweiz eine Protestaktion der Kampagne «Exit Racism Now!» statt. Menschen sind zusammengekommen, um an einer Flashmobb-Aktion teilzunehmen und ihre politischen Forderungen in der Gesellschaft zu platzieren.

Wie die Nachrichtenagentur «SDA» berichtet, nahmen in Luzern rund 50 Personen teil. Die Kundgebungsteilnehmer legten sich dabei beim Jesuitenplatz auf den Rücken und verharrten liegend 8 Minuten und 46 Sekunden lang – so lange, wie ein weisser Polizist sein Knie auf den Hals von George Floyd gedrückt haben soll. Die Demonstrierenden wollten allen Verstorbenen und Menschen, die Rassismus erleben, gedenken.

In Luzern trugen fast alle Demonstrierenden Masken. Nach der Kundgebung wurden sie aufgefordert, gestaffelt aufzubrechen wegen des Coronavirus. Auch riefen die Organisatoren zu einem gewaltfreien Protest auf.

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6 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 05.07.2020, 09:22 Uhr

    Ein politischer Beobachter im „California Globe“ fasste die Bewegung in sehr scharfsinniger Weise so zusammen: „Die derzeitige BLM-Bewegung ist ein Reality-TV-Format, das Schwarze mit Aufstiegschancen zurück in die Opferrolle und ins Reservat der Demokratischen Partei treiben soll.“ Das cui bono wäre somit für die USA geklärt. Was das Ganze hierzulande soll ausser dem Wohlfühleffekt des Virtue Signalling, wird immer unklarer. Weshalb also lagen 50 Menschen auf dem Boden beim Jesuitenplatz? Um das gute Gefühl zu haben, jeder und jede, die nicht dort liegen, sei ein Rassist?

    1. Andreas Peter, 05.07.2020, 10:28 Uhr

      @Bitterli: Beim „virtue signalling“ geht es ausschliesslich um „Haltung“ und ein „gutes Gefühl“.
      Mit Fragen nach dem warum und wozu outen Sie sich bereits als „Ewiggestriger“.
      Ähnliches gab es ja früher auch, nur wurde nicht jede „politische Hundsverlochete“ von den Medien reflektiert und multipliziert.

    2. Dunning-Kruger, 06.07.2020, 07:47 Uhr

      Es gibt die überlegt, differenziert-kritischen Beobachter – und es gibt die blind einem Dogma irgendwelcher Meinungsführer folgenden Indoktrinierten aus dem Fussvolk der Linksradikalen. Welche stellen wohl für die Gesellschaft das bedrohlichere Momentum dar? Selber merken sie es natürlich nicht, da sie sich selbstverständlich für moralisch überlegen halten und nur aus Liebe handeln! Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Ansichten üben, Fehlanzeige. Warum auch? Schliesslich erhebt man den allein seelig machenden Absolutheitsanspruch auf die Richtigkeit und umfassende Notwendigkeit seiner Ideologie. Alle anderen irren sich sowieso, man muss ihnen auf die Sprünge helfen. Notfalls scheint auch Gewalt und Unterdrückung ein probates Mittel – wenn es nur den „richtigen“ Zielen dient. Woher kommt bloss dieser Hass auf die Ideen der Mehrheitsgesellschaft? Diese Ablehnung des normativen Werteverständnisses von Hinz und Kunz? Ein Ausagieren persönlicher Komplexe und (Macht-)Defizite?

    3. Peter Bitterli, 06.07.2020, 11:17 Uhr

      Woher das kommt?
      Matura zu billig geworden?
      Keine Medienkompetenz?
      Verwechslung von Facebook mit der Realität?
      Opportunismus?

    4. guru vom entlebuch, 06.07.2020, 12:10 Uhr

      ach peter🤦‍♂️ denk an dein karma😘

    5. Peter Bitterli, 06.07.2020, 13:31 Uhr

      Richtige Gurus stalken nicht. Schon gar nicht anonym. Zünftige Gurus haben auch etwas zu sagen. Damit Andere dann gegebenenfalls stalken können. Es gibt das Salz der Erde. Und das Aromat.

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