Die Grünen des Kantons Luzern haben die Pläne des Regierungsrates visualisiert: Die Variante «Anschluss Lochhof und Fluhmühlebrücke». (Visualisierung: Igor von Moos/zvg Grüne Kanton Luzern)
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Die Grünen des Kantons Luzern haben die Pläne des Regierungsrates visualisiert: Die Variante «Anschluss Lochhof und Fluhmühlebrücke». (Visualisierung: Igor von Moos/zvg Grüne Kanton Luzern)

Grüne Luzern will «keine Salamitaktik auf Kosten des Fluhmühlequartiers»

2min Lesezeit

Die Regierung des Kantons Luzern gibt sich in der Variantenanalyse um die Spange Nord ergebnisoffen. Gleichzeitig schlägt sie einen Sonderkredit zur Vorbereitung der Fluhmühlebrücke vor. Die Grünen Kanton Luzern sind der Ansicht, dass mit der Realisierung der Fluhmühlebrücke die Lebensqualität des Quartiers geopfert werde.

Im Reigen an Varianten um die Spange Nord schlägt der Regierungsrat nun auch die Variante «Anschluss Lochhof und Fluhmühlebrücke» zur weiteren Prüfung vor (zentralplus berichtete). Ein Dorn im Auge ist dies der Grünen Kanton Luzern. In einer Mitteilung vom Freitag schreibt die Partei: «Mit einer Realisierung der Fluhmühlebrücke würde die Lebensqualität eines Quartiers und die Ästhetik des Reusstals geopfert.» Im Vergleich dazu bewerten die Grüne Luzern den verkehrstechnischen Nutzen als zu klein.

Der Regierungsrat beantragte dem Kantonsrat, für die Änderung der Kantonsstrasse K 13 im Abschnitt Grenzweg–Fluhmühle einen Sonderkredit zu bewilligen. Mit diesem Antrag wolle der Regierungsrat der Projektprüfung vorgreifen und den Bau einer Autobahnbrücke in das Fluhmühlequartier vorbereiten, heisst es weiter. Die Grünen Luzern lehnen sowohl die ursprüngliche Variante der Spange Nord mit Fluhmühlebrücke ab, als auch den vorgezogenen Ausbau der Kantonsstrasse mit deren Anhebung um bis zu 2,80 Meter.

«Die von Parlament verlangte Zweckmässigkeitsbeurteilung soll konsequent zu Ende geführt werden», fordert die Partei. Vorbereitende Bauten für eine Fluhmühlebrücke dürften ohne das Abwarten der abgeschlossenen politischen Diskussion zur Varianteanalyse nicht erstellt werden, so die Partei.

So sieht es heute aus. (Visualisierung: Igor von Moos/zvg Grüne Kanton Luzern)

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