Wie viele Gäste verträgt die Rigi? 
  (Bild: zvg / rigi.ch)
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Wie viele Gäste verträgt die Rigi?   (Bild: zvg / rigi.ch)

Anwohner fordern Touristen-Obergrenze auf der Rigi

1min Lesezeit

Renè Stettler wohnt in Rigi Kaltbad – und ihm wird es langsam zu eng auf dem Berg. Deshalb fordert er einen runden Tisch über ide Zukunft am Berg. Bereits macht er sich Gedanken über eine Obergrenze auf dem beliebten Ausflugsort.

Millionen von Gästen gibt es in Schweizer Tourismus-Destination zwar noch nicht. Aber auf der Rigi in der Zentralschweiz könnten es in ein paar Jahren bald einmal so viele sein, befürchten Anwohner. Sie fordern darum eine Obergrenze von 800'000 Gästen pro Jahr, wie das «Schweizer Radio Fernsehen» SRF berichtet. 2016 wurden bereits 783'000 Besucher auf dem Zentralschweizer Ausflugsberg gezählt.

Ein Konflikt bahnt sich an

René Stettler gehört zu den wenigen, die das ganze Jahr in Rigi Kaltbad wohnen. Bei schönem Wetter und Sonnenschein ist es aber voll mit Touristen – zu voll, sagt Stettler gegenüber den Medien: «Mir wurde schon zugetragen, dass Leute nicht mehr auf die Rigi fahren. Es ist ihnen zu eng in der Bahn und sie finden es zu überlaufen.»

Er ist nicht der einzige, der meint, dass Berg und Menschen jetzt an ihre Grenzen kommen. «Vielleicht wäre es gut, dass man auf die Rigi pro Jahr nur 800’000 Personen befördert. Die Frage ist aber, ob das demokratisch machbar ist. Dafür braucht es einen langen Prozess.»

An der Rigi bahnt sich dieser Konflikt jetzt an. Denn Renè Stettler fordert einen runden Tisch – über die Zukunft am Berg, für jene, die hier wohnen und für jene, die mit dem Tourismus ihr Geld verdienen.

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