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«CH Media» baut 200 Stellen ab
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Bei «CH Media» wird ein grosses Sparprogramm gestartet. (Bild: les )

Wie stark ist die «Luzerner Zeitung» betroffen? «CH Media» baut 200 Stellen ab

1 Min 15.11.2018, 10:19 Uhr

CH Media, zu der auch die «Luzerner Zeitung» und ihre Regionalausgaben gehören, stellt sich für die Zukunft auf und setzt in den kommenden 24 Monaten ein Integrationsprogramm um.

Das drittgrösste private Medienhaus der Schweiz kündigt für die nächsten zwei Jahre ein Sparprogramm an. Insgesamt sollen 200 Stellen abgebaut werden, um die Kosten um 10 Prozent zu senken.

Wie «CH Media» berichtet, wurden die Mitarbeiter diesen Donnerstag darüber informiert. «CH Media» – das Joint Venture zwischen den NZZ-Regionalmedien und den AZ-Medien hatte vor zwei Monaten seinen Betrieb aufgenommen. Schon bei er Gründung  wurde darauf hingewiesen, man werde Synergien nutzen, um die Kosten zu senken.

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Wie alle Medienhäuser leidet auch das drittgrösste private Medienhaus der Schweiz insbesondere unter sinkenden Werbe- und Abonnementserträgen im klassischen Zeitungsgeschäft. Die Effizienzsteigerung soll in allen Bereichen erzielt werden. Ein Teil des nötigen Stellenabbaus soll durch natürliche Fluktuation erreicht werden. Es wird einen Sozialplan geben.

Inwiefern die «Luzerner Zeitung» mit ihren Regionalausgaben oder «Radio Pilatus» von den Sparmassnahmen betroffen sind, lässt sich derzeit also noch nicht sagen. 

«Uns ist bewusst, dass diese Information bei den Mitarbeitenden Verunsicherung auslösen kann. Wir haben uns gezielt für diesen Weg der Transparenz entschieden. Wir werden alles daransetzen, so schnell wie möglich Klarheit für unsere Mitarbeitenden zu schaffen», lässt sich CEO Axel Wüstmann in der Mitteilung zitieren.

 

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