Fundstücke

Ob lustige Schnappschüsse, alltägliche Augenblicke oder aussergewöhnliche Bildserien – bei «Fundstücken» spricht das Bild (meist) für sich. Bild vorschlagen

Perlen aus dem Leben in den 50-er und 60er-Jahren Alltagsbilder eines Luzerner Fotografen

1 min Lesezeit 6 Kommentare 27.10.2020, 11:58 Uhr

Der Luzerner Mondo Annoni fotografierte unter anderem belanglose Szenen aus dem alltäglichen Leben, kleine Auffälligkeiten und Interaktionen von Menschen. 2018 wurde sein Nachlass von seinen Erben an die Stiftung Fotodok zur treuhänderischen Verwaltung übergeben.

Die Fotografien von Mondo Annoni vermitteln einen Eindruck des Alltags der jüngeren Luzerner Geschichte.

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6 Kommentare
  1. Hans Hafen, 03.11.2020, 07:27 Uhr

    Früher lag auch noch das eine oder andere Schläfchen drin.
    Wie haarsträubend sich die Welt in nur wenigen Jahrzehnten verändert hat. Durch die sich stetig erhöhende Geschwindigkeit, wird den Menschen regelrecht zentrifugal der Verstand aus dem Oberstübchen geschleudert!

  2. Feederle, 28.10.2020, 10:13 Uhr

    DAs 2er Tram ist niemals in Emmembrücke,

    Hier handelt es sich um die Haltestelle „Fluhmühle“ Abzweigung Bahnlinie in Entlebuch!

  3. Kasimir Pfyffer, 28.10.2020, 08:54 Uhr

    Das 2er Tram ist nicht in Emmenbrücke, sondern in der Fluhmühle fotografiert. Das Wartehäuschen mit dem kurios geformten Dach besteht bis heute.

  4. Urs Häner, 27.10.2020, 14:49 Uhr

    Schöne Fotos von Mondo Annoni, danke!
    Das 2er-Tram ist aber nicht in Emmenbrücke zu lokalisieren, sondern in der Fluhmühle (Reminiszenz an das damalige Tramhäuschen!).
    Was mich jedoch wundert: dass der 2er 1961 noch gefahren sein soll.

    1. Pio, 27.10.2020, 16:20 Uhr

      die Aufnahme müsste laut Wikipedia vor 1959 stammen

      Umstellung auf Trolleybusbetrieb
      Bereits 1931 gab es erste Überlegungen, das Tramnetz teilweise oder vollständig auf Autobus umzustellen. Die Direktion der VBL sowie in Auftrag gegebene Gutachten kamen aber bis in die 1940er-Jahre zum Schluss, dass der Trambetrieb die sinnvollste und wirtschaftlichste Lösung sei. Mit einem Wechsel in der Leitung der VBL änderte dies ab 1949 aber deutlich. Fortan befasste man sich mit der Umstellung des Trambetriebs.

      Im März 1953 folgte der erste Bericht, welcher eine Empfehlung für die Umstellung auf Trolleybus enthielt. In diesem Bericht wurde vorgeschlagen, die Tramlinie 2 auf Trolleybusbetrieb umzustellen, weiterhin wurde eine Durchbindung der Linie 2 zum Maihof geprüft. Die Linie 1 nach Kriens sollte dagegen gemäss diesem Bericht auf Grund der Synergie mit der KLB nicht umgestellt werden. Ein weiteres Umstellungsgutachten schlug eine zeitnahe Umstellung der Linie 2 auf Trolleybus und eine Umstellung der Linie 1 in zwei Etappen zwischen 1964 und 1966 vor.

      Eine zur Trolleybusumstellung gegründete Kommission der VBL und des Stadtrats besuchte in den folgenden Jahren diverse Betriebe, welche die Umstellung bereits vollzogen hatten.

      Im Verlauf der Diskussion zeichnete sich ab, dass die Sanierung von Plätzen, allen voran dem Pilatusplatz und dem Kasernenplatz wesentlich davon abhing, ob mit oder ohne Tram geplant werden musste. Der Stadtrat von Luzern befand, dass die Tramhaltestellen Platz für den motorisierten Individualverkehr wegnahmen.

      In der Volksabstimmung 5. Mai 1957 besiegelten die Luzerner schliesslich das Schicksal der Trambahn. 1959 wurde die Linie 2 und am 11. November 1961 die Linie 1 eingestellt. Das Rollmaterial wurde daraufhin verkauft und gelangte bis auf die zehn Grossraumwagen hauptsächlich in private Hände.

    2. Redaktion Redaktion zentralplus, 28.10.2020, 09:59 Uhr

      Danke für die Hinweise zu Jahr und Ort. Wir haben die Angaben von der Stiftung Fotodok und machen sie gerne darauf aufmerksam.

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