Baarer Gemeindeverwaltung setzt auf Reihentests
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Die Gemeinde Baar lässt Gemeindemitarbeiter zu freiwilligen Reihentests antreten. (Bild: Andreas Busslinger)

Massnahme zur Corona-Bekämpfung Baarer Gemeindeverwaltung setzt auf Reihentests

2 min Lesezeit 1 Kommentar 06.05.2021, 14:30 Uhr

Die Einwohnergemeinde Baar will einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Über 100 Verwaltungsmitarbeitende werden sich ab dem 12. Mai wöchentlich testen lassen.

In den Schulen der Gemeinde Baar gehören die Corona-Reihentests bereits zum Alltag (zentralplus berichtete). Ab dem 12. Mai werden auch die Mitarbeitenden der Verwaltung einmal wöchentlich ins Röhrchen spucken und sich auf Corona testen lassen. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug hat das Gesuch der Gemeinde Baar, am kantonalen Testprogramm für Betriebe und Organisationen teilzunehmen, gutgeheissen.

Der Kanton Zug hat am 15. April über diese Möglichkeit informiert und mit der Hirslanden AG eine Partnerin gefunden, die eine IT-Plattform für die Abwicklung der Reihentests betreibt, sowie die Logistik übernimmt. «Wir freuen uns, dass wir am kantonalen Testprogramm teilnehmen dürfen und damit einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten können», betont Gemeindeschreiberin Andrea Bertolosi in einer Mitteilung der Gemeinde.

Test vor dem Frühstück

Das Verwaltungspersonal wird jeweils am Mittwochmorgen zu Hause vor dem Frühstück den freiwilligen Speicheltest durchführen und das Teströhrchen im Verwaltungsgebäude abgeben. Von dort aus werden die Tests gruppenweise gesammelt, ins Labor geschickt und die Mitarbeiter am Freitag via SMS über das Testergebnis informiert. Bei einem positiven Resultat müssen sich alle Teilnehmende dieser Testgruppe in einem Testzentrum kostenlos testen lassen. Wie die Gemeinde schreibt, haben sich derzeit über 100 Personen für die Tests angemeldet.

«Mitarbeitende, die sich regelmässig testen lassen, erhalten einerseits Gewissheit, gesund zu sein», erklärt die Gemeindeschreiberin weiter. «Andererseits tragen sie zum Schutz ihres persönlichen Umfelds, der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung bei.»

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1 Kommentare
  1. Megge, 07.05.2021, 03:52 Uhr

    Wie nutzlos. Das Geld wäre anders deutlich sinnvoller eingesetzt.
    Wie es helfen soll die Pandemie einzudämmen wenn am Mittwoch vor dem Frühstück ins Röhrchen gespuckt wird und am Freitag ne SMS kommt während ich am Donnerstag Nachbärli angesteckt habe soll mir bitte jemand erklären. Oder bin ich dann erst mit Erhalt der SMS infektiös?

    Das Gewissen zu beruhigen und Verantwortung abzuschieben ist aber grad in..

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