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FC Rotkreuz legt Protest ein B-Junioren-Fussballspiel in Adligenswil ist eskaliert

2 min Lesezeit 1 Kommentar 12.11.2019, 14:39 Uhr

Nach einem dramatischen Spiel zwischen Adligenswil/Meggen und Rotkreuz kam es am Samstag zu regelrechten Tumulten. Eltern und Spieler gerieten sich in die Haare. Nun liegt die Sache beim Innerschweizer Fussballverband.

Es war das Spitzenspiel der B-Junioren zwischen dem SV Adligenswil/Meggen und dem FC Rotkreuz – es ging um den Aufstieg. Die Nerven lagen blank, und so kam es nach zwei roten Karten und einer dramatischen Schlussszene zu Tumulten, wie Regiofussball.ch berichtet.

Adligenswil/Meggen siegte 2:1, sie hatten damit den Aufstieg in die Junior-League gesichert. Doch nun sind die Ausschreitungen das grosse Thema: Nach dem Siegtreffer hätten Spieler feiernde Kinder angegriffen und umgestossen und es kam zu Raufereien zwischen Spielern und Zuschauern. Es sei zu Beschimpfungen und körperlichen Übergriffen gekommen, beschreibt Regionfussball.ch das Geschehen aufgrund von Videos.

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«Beschämende» Szenen

Beide Clubs haben inzwischen reagiert: Die Rotkreuzer Spieler seien von gegnerischen Fans und vom Adligenswiler Trainer tätlich angegriffen worden, schreiben die Rotkreuzer gegenüber Regionfussball.ch. «Die gleichen unschönen Szenen wiederholten sich nach dem 2:1 für Adligenswil.» Das Vorgefallene sei beschämend für den Juniorenfussball, die Rotkreuzer sehen aber keine Schuld bei sich: «Wir können froh sein, dass unsere Eltern besonnener reagierten, ansonsten wäre das übelst ausgeartet.» Der Schiedsrichter sei mit der Situation überfordert gewesen.

Der Verein aus Adligenswil/Meggen sieht die Sache naturgemäss anders, will aber erst nach einer Untersuchung der Ereignisse Stellung beziehen. Der Verein dankt stattdessen den Junioren zu ihrer «grossartigen Leistung während der Herbstrunde».

Protestverfahren läuft

Ein Protestverfahren läuft, der FC Rotkreuz hat die Wertung des Spiels angefochten. Vereins-Präsident Claudio Carbone habe den Protest allerdings noch nicht unterschrieben, wie er zur «Luzerner Zeitung» sagt. Der Vorstand müsste den Protest bis am Mittwoch bestätigen.

Der Innerschweizerische Fussballverband (IFV) hat den Protest gegenüber der LZ bestätigt. Vereine, Spieler und Trainer müssen nun bis am Freitag eine Stellungnahme abgeben. Danach werde über mögliche Sanktionen entschieden.

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1 Kommentare
  1. SRG, 12.11.2019, 22:24 Uhr

    Beim 1 zu 1 geschah gar nichts erst beim 2 zu 1 stürmten kinder zum jubeln auf das feld und wurden gleich körperlich angegangen von den Rk spielern.