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Zahl der Übernachtungen in der Stadt Luzern ist gesunken
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Gäste aus Asien übernachtete 2019 weniger oft in Luzern.

Weniger Asiaten und mehr Schweizer Gäste Zahl der Übernachtungen in der Stadt Luzern ist gesunken

3 min Lesezeit 1 Kommentar 27.02.2020, 10:10 Uhr

2019 haben etwas weniger Touristen in Luzern übernachtet als im Jahr zuvor. Dennoch verzeichnete die Stadt das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten. Am meisten Besucher kamen aus dem Inland und Amerika.

Gemäss dem Bundesamt für Statisikt (BFS) wurden im vergangenen Jahr in der Stadt Luzern 1’382’980 Übernachtungen gezählt, was eine leichte Abnahme von 1,2 Prozent geben dem Jahr 2018 bedeutet. Die Gesamtregion Luzern-Vierwaldstättersee (die Kantone Luzern, Schwyz, Uri, Obwalden und Nidwalden) verzeichnet 3’912’377 Logiernächte. Dies sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Luzern Tourismus mitteilt.

Die meisten Gäste, die in Stadtluzerner Unterkünften übernachtet haben, kommen aus dem Heimmarkt Schweiz: rund 316’600 Nächte mit einem Anteil von 23 Prozent an allen Übernachtungen. Die USA, das bedeu- tendste ausländische Herkunftsland, haben mit plus 5,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 zugenommen.

Weniger Inder, Chinesen und Koreaner

Auch die restlichen Quellmärkte des amerikanischen Kontinents haben zugelegt: Brasilien (plus 9,8 Prozent) und Kanada mit (plus 14,8 Prozent). Somit war auch im Jahr 2019 die USA der wichtigste ausländische Markt mit rund 266’000 Übernachtungen und einem Marktanteil von rund 19 Prozent. Insgesamt nahm Amerika um 5,6 Prozent zu, über die letzten fünf Jahre gar um 25,9 Prozent.

Die Zahlen aus den asiatischen Märkten haben um 5,5 Prozent abgenommen. Häufiger als im Vorjahr übernachtet haben Gäste aus Hongkong (plus 18,8 Prozent), Japan (plus 7,1 prozent) und Taiwan ( plus 6,9 Prozent). Alle anderen asiatischen Märkte verzeichnen Rückgänge – angeführt von Indien (minus 19,9 Prozent), den Golf-Staaten (minus 16,7 Prozent), Thailand (minus 14,4 Prozent), Korea (10,1 Prozent) und China (5,6 Prozent). Über die letzten fünf Jahre gesehen, verzeichnet Asien eine Zunahme von 4,1 Prozent.

Aus Europa haben total 3,5 Prozent weniger Gäste in Luzern übernachtet: Deutschland, gemäss Luzern Tourimus der wichtigste europäische Markt, verzeichnet erstmals seit 2015 wieder einen Rückgang (minus 8,4 Prozent). Auch die Nummer 2, Grossbritannien musste mit minus 10,4 Prozent Rückgänge verzeichnen. Auch über die letzten fünf Jahre gesehen, nahmen die Über- nachtungen aus Europa mit minus 1,8 Prozent leicht ab. Aus Australien und Neuseeland haben 9,8 Prozent weniger Besucher übernachtet.

Strategie «Qualität vor Quantität» wird fortgeführt

«Das gute Abschneiden Luzerns ist auf die bekannte Marke, eine aktive Marktbearbeitung, gut funktionierende Kooperationsmodelle innerhalb der Region und auf das vielfältige Angebot zurück zu führen», analysiert Luzern Tourismus. Luzern verfüge zudem über einen sehr ausgewogenen Gäste-Mix mit Besuchern auf den weltweiten Reisemärkten.

«Neben der weiteren Verfolgung der Premium»-Qualitätsstrategie, bei der die qualitative Entwicklung im Fokus ist, steht im laufenden Geschäftsjahr 2020 unter anderem die Erarbeitung des Businessplans 2021-2024 an», so die Organsiation weiter. Kernprojekte seien die Destinationsentwicklung (hoher Qualitätsstandard, Vernetzung in der Region), Digital Leadership (zum Beispiel digitaler Markplatz für die Region), Angebots- und Produktentwicklung, Erhöhung der touristischen Wertschöpfung für möglichst viele Stakeholder, die nachhaltige touristische Weiterentwicklung sowie Massnahmen im Bereich der Tourismussensibilisierung, der Miteinbezug der Bevölkerung, die Nachwuchsförderung sowie die Optimierung der Lenkungsmassnahmen der Besucherströme.

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1 Kommentare
  1. Kasimir Pfyffer, 27.02.2020, 11:40 Uhr

    Wieder mal Premium-Heissluft-Gedöns von Luzern Tourismus. Was bitte sollen „Massnahmen im Bereich der Tourismussensibilisierung“ sein? Will man den Einheimischen Maulkörbe verpassen, wenn sie sich über den Ausverkauf der Altstadt aufregen? Oder soll gar die Uhren- und Bijouteriemafia „sensibilisiert“ werden, damit ihr Gewinnmaximierung etwas weniger dreist ausfällt?

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