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WWZ wollen Zuger Ennetsee mit Wärme aus Perlen heizen
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Hochmodern: Verbrennungsanlage Renergia in Perlen. (Bild: zvg)

Anschluss an Luzerner Kehrichtsverbrennungsanlage WWZ wollen Zuger Ennetsee mit Wärme aus Perlen heizen

1 min Lesezeit 14.06.2018, 16:29 Uhr

Die WWZ möchte die Region Ennetsee mit CO2-neutraler Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen versorgen. Dazu muss erst mal eine Fernwärmeleitung von Perlen nach Rotkreuz und Hünenberg-Bösch her. Hierfür hat der WWZ-Verwaltungsrat nun erste Gelder freigemacht.

In der  modernen Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen wird das ganze Jahr über der Abfall umweltverträglich verbrannt. Dabei entsteht rund um die Uhr Abwärme, die als CO2-neutrale Energiequelle zur Verfügung steht.

Im Rahmen des Projekts «Wärmeverbund Ennetsee» will WWZ diese Abwärme nutzen und nach Rotkreuz und Hünenberg-Bösch transportieren, wie das Unternehmen am Donnerstag feststellte. Später sollen das Gebiet Cham und die Äussere Lorzenallmend dazukommen. Für den Transport der Abwärme ist in einem ersten Schritt der Bau einer rund neun Kilometer langen Fernwärmeleitung geplant.

Zweites Grossprojekt neben Circulago

Nach einer Machbarkeitsstudie 2016 und Gesprächen mit den Gemeinden und Grundeigentümern im letzten Jahr hat WWZ  damit begonnen, das Versorgungsprojekt im Detail auszuarbeiten. Einen entsprechenden Planungskredit hat der WWZ-Verwaltungsrat jüngst gesprochen.

«Mittels Fernwärmelösungen lassen sich Quartiere oder ganze Gemeinden mit Wärme versorgen – effizient, zuverlässig und vor allem umweltfreundlich», wird WWZ-CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. Ambitionierte Klimaziele stünden unserer Region gut an. «Ähnlich wie unser Generationenprojekt Circulago ist auch der geplante Wärmeverbund Ennetsee ein wichtiges, nachhaltiges Vorhaben, das einen Beitrag leistet, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken.»

In Perlen wird auch der Abfall des Kantons Zug verbrannt. Der Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) hatte sich bereits 2011 am Projekt der Renergia beteiligt.

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