Top-November sorgt für Stosszeiten am Zugerberg
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Im Herbst nutzen viele die Zugerbergbahn, um sich einen Platz an der Sonne zu ergattern. (Bild: zvg)

Planungshilfe für Pendler und Wanderer Top-November sorgt für Stosszeiten am Zugerberg

2 min Lesezeit 28.11.2020, 05:00 Uhr

Die Besucherzahlen der Zugerberg Bahn liegen im November deutlich über dem Vorjahr. Was für die Betreiber höchst erfreulich ist, bringt auch Engpässe mit sich – vor allem unter der Woche, wenn nicht nur Wanderer, sondern auch Pendler auf den Berg strömen. Die Zugerberg Bahnen schaffen Abhilfe.

«Unten grau, oben blau», dieses Szenario präsentierte sich im November mehrfach in den Regionen, die mit etwas grösseren Erhebungen gesegnet sind – etwa dem Zugerberg. Für Wanderer Grund genug, sich in die Höhe zu begeben und reichlich Sonne zu tanken. Die Bahn hat bereits reagiert und fährt zu Stosszeiten im Viertelstundentakt.

Die Frequenzen seien im November deutlich höher als in den Vorjahren, teilten die Bahnen am Freitag mit. zentralplus fragte nach, was das konkret heisst: «In den vergangenen Jahren reisten an einem Werktag im November im Schnitt 800 Personen mit der Bahn – in diesem November sind es über 1000», sagt Karin Fröhlich, Mediensprecherin bei der Zugerbergbahn AG.

Spitzentag mit über 3’000 Gästen

An den Wochenenden sind es noch einmal deutlich mehr Leute, die den Zuger Hausberg besuchen. An einem Spitzentag wie dem 25. Oktober wurde mit 3’098 Fahrgästen die magische 3’000er-Marke knapp geknackt. Wanderer müssen an solchen Tagen mit Wartezeiten rechnen, könnten sich aber, wenn sie sich besser über den Tag verteilten, auch ohne Anstehen reisen.

Anders ist es von Montag bis Freitag. «Im Gegensatz zu anderen Bergbahnen, wie etwa am Pilatus, hat die Zugerberg Bahn auch einen Transportauftrag. Sie nimmt für die Anwohnerschaft und die Schüler des Instituts Montana eine Erschliessungsfunktion als öffentliches Verkehrsmittel wahr. «Entsprechend sind die Kurse von Montag bis Freitag jeweils punktuell gut besucht», so Fröhlich. Besonders werktags zwischen 15 und 16 Uhr habe sich gezeigt, dass Pendler und Freizeitgäste gleichzeitig Richtung Schönegg in die Bahn drängen.

Wanderer sollen werktags die Stosszeiten meiden

Um die Besucherströme besser zu lenken, empfehlen die Zugerbergbahnen Wanderer und Familien, ihren Ausflug von diesen Stosszeiten versetzt zu planen. Damit würde der Transport für die Pendler gewährleistet bleiben. Um auch am Wochenende nicht lange anstehen zu müssen, weist sie darauf hin, dass am Samstag und Sonntag zwischen 10 und 11.30 Uhr Richtung Zugerberg und abends zwischen 17 und 18 Uhr Richtung Schönegg jeweils am meisten Besucher die Reise antreten.

Fröhlich erklärt sich schliesslich diese Top-Zahlen im November aus einer Kombination der Wetterlage und der speziellen Corona-Situation.

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